Mehrweg statt Einweg


16.05.2017 10:04 Uhr

Um die 1.000 Einwegbecher gehen an der Beuth Hochschule in Coffeebars und Mensen jeden Tag über den Tresen. Der Rat für Zukunftsweisende Entwicklung (RZE) informiert über den Verbrauch sowie die Folgen und lädt ein zum kritischen Hinterfragen.

Nur 15 Prozent der Heißgetränke-Liebhaber bringen bisher eine eigene Tasse oder einen Mehrwegbecher mit, um diesen in der Mensa oder der Coffeebar selbst zu befüllen oder befüllen zu lassen. In Berlin werden täglich eine halbe Millionen To-Go-Becher weggeworfen. Auf den enormen Verbrauch macht der Rat für Zukunftsweisende Entwicklung (RZE), eine studentische Initiative der Beuth Hochschule, aufmerksam. Im Obergeschoss der Mensa in Haus Bauwesen gibt es vom 15. bis 19 Mai 2017 einen Berg aus To-Go-Bechern, der den täglichen Verbrauch an der Beuth Hochschule zeigt. Vor Ort informiert der RZE in dieser Woche zudem persönlich über die Aktion und reflektiert das Problem mit allen Interessierten.

Eine gute Alternative zum Einwegbecher, den Beuth-Thermobecher, gibt es für 11 Euro im Referat Öffentlichkeitsarbeit.

In den Coffeebars und Mensen des Studierendenwerks Berlin spart man mit einem eigenen Becher sogar noch 40 Cent pro Kaffee. Der RZE fragt: „How much coffee do we need to wake up?“

Weitere Informationen zum RZE: https://rzebht.wordpress.com 

Um die 1.000 Einwegbecher werden an der Beuth Hochschule täglich verbraucht (Foto: Gümpel)

Um die 1.000 Einwegbecher werden an der Beuth Hochschule täglich verbraucht (Foto: Gümpel)