BIT6: Angewandtes Wissen im Dialog für Berlin


29.06.2017 13:29 Uhr

Sechs Berliner Fachhochschulen haben sich zusammengeschlossen, um den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer in der Stadt zu stärken. Mit einem gemeinsamen Antrag gehen sie ins Rennen um die Förderung der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“.

Aufbauend auf der erfolgreichen Arbeit des IFAF Berlin (Institut für Angewandte Forschung Berlin e. V.) und mit Unterstützung des Berliner Senats haben sich die vier staatlichen sowie die beiden konfessionellen Fachhochschulen Berlins zu dem Verbund BIT6 – Berlin Innovation Transfer – zusammengeschlossen. Bei der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundes und der Länder haben sie den gemeinsamen Antrag „Arbeiten. Zusammenleben. Wachsende Stadt – Angewandtes Wissen im Dialog für Berlin“ gestellt.

Zu dem Verbund gehören:

  • Alice Salomon Hochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Berlin (ASH Berlin)
  • Beuth Hochschule für Technik Berlin (Beuth Hochschule)
  • Evangelische Hochschule Berlin (EHB)
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin)
  • Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin)
  • Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB)

Arbeiten. Zusammenleben. Wachsende Stadt.

Die Hochschulen ergänzen sich in ihren Fachkompetenzen: Gemeinsam bieten sie ein Kompetenzprofil, das von den Ingenieurwissenschaften und der Informatik über die Bereiche Wirtschaft, Verwaltung und Recht bis hin zu Gesundheit, Integration und Bildung reicht.

„Im Dialog mit Wirtschaft und Gesellschaft wollen wir innovative Lösungen für gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Herausforderungen der Hauptstadtregion finden“, sagt Prof. Dr. Monika Gross, Präsidentin der Beuth Hochschule.

Ziel ist es, den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer in einem starken Verbund zu stärken.

„Mit gemeinsamen Transferstrukturen möchten wir die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Gesellschaft intensivieren, langfristige Partnerschaften aufbauen und die Innovationskraft der Region stärken“, so Prof. Dr. Sebastian von Klinski, Vizepräsident für Forschung und Hochschulprozesse der Beuth Hochschule.

 

Update vom 04.07.2017: Am 4. Juli gab die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) die 29 für die erste Förderrunde ausgewählten Anträge bekannt. Insgesamt wurden 118 Bewerbungen eingereicht. Dabei fand das BIT6-Verbundprojekt keine Berücksichtigung.
Die strategische Zusammenarbeit für den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer wollen die sechs Fachhochschulen dennoch ausbauen.

BIT6-Verbund