Praxiseinsatz für Naturschutzstation


11.07.2018 10:31 Uhr

Studierende der Landschaftsarchitektur haben den Außenbereich der Naturschutzstation Hahneberg in Staaken umgestaltet. Neue Wege, Hoch- und Vertikalbeete sowie Sitzmöglichkeiten und ein Barfußpfad machen die Natur für alle Generationen erlebbar.

Es wurde vermessen, gerechnet und geplant: Bereits seit dem Wintersemester haben Studierende des Bachelorstudiengangs Landschaftsarchitektur Ideen für die Naturschutzstation Hahneberg an der Heerstraße entwickelt. Ziel war es, die Außenfläche sinnvoll für Veranstaltungen der Umweltbildung für alle Generationen umzugestalten.

Im Wahlpflichtmodul „Objektplanung“ bei Prof. Dr. Ines Maria Rohlfing wenden die Studierenden ihr Grundlagenwissen, das sie in den ersten Semestern gesammelt haben, in der Praxis an. Dabei durchlaufen sie alle Projektschritte, von der Analyse und Planung über den Entwurf bis hin zur Ausführung.

Mitte Juni haben die Studierenden in Eigenregie die Umbaumaßnahmen begonnen, unterstützt von Schülerinnen und Schülern der Schule an der Jungfernheide. Beim Richtfest am 6. Juni konnten dann die neue Wegeführung, eine Terrasse, eine Kräuterspirale, ein Steinsitzkreis, neue – in Teilen auch barrierefreie – Hochbeete, ein Vertikalbeet und ein Barfußpfad eingeweiht werden. Sogar der Kompost wurde ansprechend in Szene gesetzt.

Gefördert wurden die Baumaßnahmen aus Mitteln des Programms „Stadtumbau West“, welche die Studierenden größtenteils eigenständig beantragt haben. Unterstützt wurden sie dabei durch das Umwelt- und Naturschutzamt, das Straßen- und Grünflächenamt, das Stadtplanungsamt und durch den Träger der Naturschutzstation, dem Landschaftspflegeverband Spandau e. V.

Im Modul "Objektplanung" setzen die Studierenden ihre eigenen Entwürfe um © Rohlfing

Im Modul "Objektplanung" setzen die Studierenden ihre eigenen Entwürfe um © Rohlfing

Die neuen Hochbeete sind unterschiedlich hoch und teils mit dem Rollstuhl unterfahrbar – so können sie von allen Generationen genutzt werden © Clarissa Bracklow

Die neuen Hochbeete sind unterschiedlich hoch und teils mit dem Rollstuhl unterfahrbar – so können sie von allen Generationen genutzt werden © Clarissa Bracklow