Laborgebäude entsteht auf dem Campus


29.09.2017 09:05 Uhr

Der Beuth-Hügel weicht den Wedding Advanced Laboratories (WAL). Dort können in den Laboren künftig 1.200 Studierende und rund 30 Lehrkräfte arbeiten. Die Entwürfe für den Neubau werden im Oktober in einer Ausstellung gezeigt.

Momentan sind die Nasslabore der Studiengänge Biotechnologie, Lebensmitteltechnologie und Pharma- und Chemietechnik im Haus Beuth sowie in angemieteten Räumen im Forum Seestraße untergebracht, für die der Mietvertrag 2023 ausläuft. Die Wedding Advanced Laboratories (WAL), die auf dem Beuth-Hügel entstehen, sollen die alten Räume ersetzen.

Im Mai 2017 lobte das Land Berlin einen Architekturwettbewerb aus, 22 Entwürfe wurden eingereicht und im August vier Preise und drei Anerkennungen vergeben. Thomas Müller Ivan Reimann Architekten überzeugten die Jury mit ihrem Entwurf für einen pragmatischen fünfgeschossigen Baukörper mit verglastem Foyer. Das Gebäude wird zum Haus Grashof und Haus Bauwesen geöffnet sein und so in den Campus integriert. Das Land Berlin stellt zur Realisierung des Bauvorhabens 55 Millionen Euro zur Verfügung. 2022 sollen die Wedding Advanced Laboratories fertig gestellt werden.

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Alle Wettbewerbsarbeiten werden im Oktober von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in einer Ausstellung präsentiert. Eröffnet wird diese am 10. Oktober 2017 von Manfred Kühne, Leiter der Abteilung Städtebau und Projekte, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, und Prof. Dr.-Ing. Hans Gerber, Erster Vizepräsident der Beuth Hochschule.

Die Ausstellung ist vom 11. bis 21. Oktober 2017 im CiTTiPOiNT Center (EG), Müllerstraße 141, 13353 Berlin zu besichtigen; montags bis freitags von 13 bis 20 Uhr und samstags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Alle Wettbewerbsarbeiten

Der Siegerentwurf für die Wedding Advanced Laboratories von Thomas Müller Ivan Reimann Architekten (Illustration: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten)

Der Siegerentwurf für die Wedding Advanced Laboratories von Thomas Müller Ivan Reimann Architekten (Illustration: Thomas Müller Ivan Reimann Architekten)