Symposium zu Beuth


23.01.2019 11:41 Uhr

Als Teil der aktuellen Diskussion über den Namensgeber der Beuth Hochschule und seinen Antisemitismus fand am 17. und 18. Januar 2019 ein öffentliches Symposium mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion zu „Christian Peter Wilhelm Beuth in seiner Zeit“ statt.

Die Beuth Hochschule führt einen Diskurs über antisemitische Äußerungen Beuths. Das Symposium im Ingeborg-Meising-Saal gab den zahlreich erschienenen Hochschulmitgliedern sowie Medienvertretern und der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen.

Referentinnen und Referenten beleuchteten verschiedene Aspekte der Debatte:

  • Prof. Dr. Ulrike Höroldt, Direktorin des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz:
    „Preußen vor und nach dem Wiener Kongress: Zwischen Reform, Restauration und Modernisierung“
  • Prof. Dr. Uffa Jensen, Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin:
    „Der preußische Staat und die Emanzipation der Juden von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Reichsgründung“
  • Peter Anthony:
    Impulsreferat zur Person Christian Peter Wilhelm Beuth
  • Prof. Dr. Stefan Nienhaus, Universität Salerno:
    „Nicht Jude, nicht Philister mehr taugt / Um an ihnen zu finden ein Körngen Spas": Antisemitische 'Scherze' in der Deutschen Tischgesellschaft“
  • Dr. Susanne Korbel, Universität Graz:
    „Jüdische Identitäten und nichtjüdische Konstruktionen von Judentum im 19. Jahrhundert“

Abschließend diskutierten Vertreter/-innen der Hochschule und externe Wissenschaftler/-innen auf dem Podium über die „Herausforderung: Namensgebung von Bildungseinrichtungen“. Dr. Jan-Martin Wiarda moderierte den Austausch auf der Bühne und mit dem Publikum.

Eine Video-Aufzeichnung der Veranstaltung steht online zur Verfügung:
www.beuth-hochschule.de/beuthbox

Weitere Informationen, Medienecho und Besucher/-innen-Feedback:
www.beuth-hochschule.de/symposium-beuth/

Podiumsdiskussion am zweiten Tag des Symposium ©Martin Gasch

Podiumsdiskussion am zweiten Tag des Symposium ©Martin Gasch