Studierende beleben Berliner Mitte


04.02.2019 13:27 Uhr

Im ausgehenden Wintersemester arbeiteten erstmals alle Studierenden der Architektur (Bachelor und Master) an der Beuth Hochschule an einem Thema: die Berliner Mitte. Mit Entwürfen aus 20 Modulen zeigen sie in Plänen, Projektionen, Modellen und Installationen ihre Leistungen.

Die Abschlusspräsentationen der Studenten/-innen bieten viele Anregungen und Ideen für die Berliner Mitte. Die Projektorte liegen im Süden des barocken Stadtkerns und in der angrenzenden nördlichen Luisenstadt. Präsentiert werden: ein Pavillon am Flussbad, Ideen zur Gasse Am Krögel und zum Grauen Kloster, Entwürfe eines modernen Bürogebäudes an der Jannowitzbrücke, eine neue Interpretation der Dresdner Straße, Klein-Tokio an der Heinrich-Heine-Straße, ein Häuserbuch am Molkenmarkt und Konzepte für die alte Eisfabrik.

Die Berliner Mitte liegt brach, die Gebäude stehen beziehungslos und durch Verkehrsschneisen voneinander getrennt. Durch städtebauliche Planungen der Vorkriegszeit sowie durch die Arisierungen des Nationalsozialismus und durch die Enteignungen der DDR-Vorzeit sind die vielfältigen Strukturen einer durch Wohnen, Geschäfte und Kultur belebten Stadtmitte zerstört. Die alten Plätze der Stadt, wie Molkenmarkt, Köllnischer Fischmarkt und Neuer Markt, wurden beseitigt. 2016 wurden die Bebauungspläne Molkenmarkt/Klosterviertel und Breite Straße/Petriplatz festgesetzt. Kürzlich begannen die archäologischen Ausgrabungen am Molkenmarkt – das Thema ist also brandaktuell.

Wann:
Donnerstag, 7. Februar 2019, von 17:00 bis 22:00 Uhr

Wo:
Foyer Haus Bauwesen

Kontakt:
Prof. Ulrike Lauber, ulrike.lauber[at]beuth-hochschule.de
Prof. Dr. Susanne Junker, suju[at]beuth-hochschule.de

 

Grafik: © OpenStreetMap-Mitwirkende, www.openstreetmap.org/copyright

Ideen für die Berliner Mitte ©OpenStreetMap-Mitwirkende

Die Entwürfe der Studiernenden zeigen Ideen für die Berliner Mitte. ©OpenStreetMap-Mitwirkende, www.openstreetmap.org/copyright