Zum Berufsbild

Was ist eine Hochschulprofessur?

An den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (früher: Fachhochschule) sind die Anforderungen an Professorinnen vor allem folgende:

  • Bereitstellung eines breiten Lehrangebots für Studierende
  • Tätigkeiten in der akademischen Selbstverwaltung (zum Beispiel Berufungskommissionen, Fachbereichsrat, Akademischer Senat oder andere)
  • Enge Betreuung von Studierenden
  • Umsetzung eigener Projektideen
  • Forschung

Anders als an Universitäten nimmt die Lehre den größten Anteil ein: So sind für jede Professur standardmäßig 18 Semesterwochenstunden Lehre vorgesehen. Durch verschiedene Tätigkeiten wie zum Beispiel die Übernahme eines Amtes kann der Umfang reduziert werden. Es gibt zudem die Möglichkeit sich für ein Forschungssemester freistellen zu lassen, dennoch bleibt der Forschungs- und Publikationsdruck erheblich geringer als an Universitäten.

Dafür ist der praktische Anteil deutlich höher: Es wird erwartet, dass Sie den Studierenden Ihre Erfahrungen aus der eigenen beruflichen Praxis weitergeben und so den Anwendungsbezugs Ihres Fachs immer wieder deutlich machen. Die Studierenden möchten wissen, was sie mit dem erworbenen Wissen erreichen können und haben sich deshalb für eine Hochschule statt einer Universität entschieden. 

Wenn Sie mehr über die Hochschule als Arbeitsort wissen möchten, lesen Sie auf den folgenden Seiten weiter.

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