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Die "K-Frage" und wie "frau" darauf reagieren sollte
Jede zweite Frau um die 30 wird im Vorstellungsgespräch mit der Frage nach ihren Kinderplänen konfrontiert. Die Tatsache, dass diese Frage eigentlich zu den unerlaubten Fragen gehört, hilft jedoch für Ihre Bewerbung nicht weiter.
Das Karrieremagazin "Junge Karriere" hat sich in seiner Januarausgabe mit der leidigen K-Frage beschäftigt: Wichtig ist es, sich bereits vor dem Gespräch die Antwort auf eine solche Frage zurecht zu legen. Überlassen Sie in einer so wichtigen Situation wie einem Bewerbungsgespräch nichts dem Zufall oder der trügerischen Zuversicht "Ich werde schon spontan richtig reagieren".
Da diese Frage vom Bundesarbeitsgericht und dem Europäischen Gerichtshof ausdrücklich verboten wurde, müssen Sie - rein rechtlich - nicht wahrheitsgemäß antworten. Besser ist jedoch, dazu ein freundliches Statement abzugeben.
Zu beachten gilt, dass in Ihrer Antwort der Schwerpunkt nicht auf der Kinder-, sondern Ihrer Karriereplanung liegen sollte. Es soll ein inhaltliches und persönliches Interesse an der Stelle deutlich werden sowie Ihr berufliches Engagement. Sätze wie beispielsweise "Ich habe viel Zeit, Kraft und Energie in meine Ausbildung investiert. Deshalb steht für mich in den nächsten Jahren die berufliche Entwicklung absolut im Vordergrund" können dies dokumentieren und geben Ihnen die Gewähr, die Fragen nach Ihrer Lebensplanung souverän zu beantworten.
