Beuth Hochschule für Technik Berlin

Christian-Peter-Beuth-Gesellschaft

Die "Christian-Peter-Beuth-Gesellschaft der Freunde und Förderer der Beuth Hochschule für Technik"

Siegel des C. P. W. Beuth

Die Inschrift „virtus sola nobilitas“ lautet übersetzt etwa: „Einzig Tugendhaftigkeit adelt“1

 

Christian-Peter-Wilhelm Beuth - Wer ist denn das?

„Wer in einem Lebensverhältnisse, welches es auch sey, still steht, der steht nur scheinbar still, - die Wahrheit ist, er geht zurück, es giebt nur Vorschreiten und Rück-schreiten im Leben.“

(Beuth)

Beuth als Namenspatron

Portrait Beuths nach einer Studie von Franz Krüger

Es stellt sich die Frage, warum der in Kleve (vormals Cleve) geborene Dr.phil.h.c. Christian Peter Wilhelm Beuth (28. Dezember 1781-27. September 1853)2, ein späterer Kameralist und Jurist, 1913 als Namenspatron einer technischen Schule gewählt wurde. Naheliegender wäre es doch wohl gewesen, die Schule nach einer einflussreichen Persönlichkeit aus der Gruppe der prominenten Eisengrießer und Maschinenbauer zu benennen, die jenseits des Oranienburger Tors in der Chausseestraße ihre Unternehmungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgebaut und geführt haben.3

Namen wie Franz Anton Egells (1780-1854), Julius Conrad Freund (1801-1871), Louis Viktor Robert Schwartzkopff (1825-1892), August Borsig (1804-1854), Friedrich L. Wöhlert (1797-1877) und anderen hätten sich angeboten.

Die Antwort auf die Frage ergibt sich aus der Persönlichkeit Beuths und seiner herausragenden Stellung in der Wirtschaftspolitik der ersten Hälfe des 19. Jahrhunderts. Im engeren Sinne ist der Name des Staatsmanns verknüpft mit der von ihm im wesentlichen initiierten und ausgeformten zeitgenössischen gewerblich-technischen Ausbildung, die als Vorläufer und Wegbereiter für die spätere Ingenieurausbildung angesehen werden darf.

Stand: 03.05.12
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