Visum, Aufenthalt und Krankenversicherung

Visum

Studierende aus der EU sowie Lichtenstein, Norwegen und Island benötigen kein Visum und keine Aufenthaltsgenehmigung. Internationale Studierende anderer Staaten benötigen – bis auf einige Ausnahmen – für die Einreise nach Deutschland ein Visum. Dieses erhalten sie bei der jeweiligen deutschen Auslandsvertretung.

Dabei wird grundsätzlich zwischen unterschiedlichen Visumtypen unterschieden.

Ein nationales Visum wird für einen mehr als dreimonatigen Aufenthalt (zum Beispiel zur Teilnahme am Studienkolleg oder zum Studium) ausgestellt.

Wenn Sie studieren wollen, sollten Sie also auf jeden Fall von vornherein ein Visum für den Aufenthalt zu Studienzwecken beantragen.

Dafür müssen Sie in der Regel die folgenden Unterlagen bei der für Sie zuständigen deutschen Auslandsvertretung vorlegen:

  • Zulassung der deutschen Hochschule
  • Krankenversicherungsschutz
  • Nachweis über eventuell bereits erbrachte Studienleistungen
  • Nachweis über eventuell vorhandene Deutschkenntnisse oder einen geplanten Sprachkurs in Deutschland
  • Unterlagen, die die Finanzierung des Lebensunterhalts während des Studiums belegen (Finanzierungsnachweis)

Studienbewerber/-innen, die noch keine Zulassung zu einer deutschen Hochschule oder zum Studienkolleg haben, können ein Studienbewerbervisum beantragen. Es ist drei Monate gültig und kann nach der Zulassung in eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken umgewandelt werden. Bitte beachten Sie, dass ein Touristenvisum nicht umgewandelt werden kann in ein Studienvisum.

Weiterführende Informationen:

Informationen des Auswärtigen Amtes zu Visabestimmungen
Information des Deutschen Akademischen Austauschdienstes
Informationen des Deutschen Studentenwerks zur Vorbereitung für internationale Studierende
Ausländerbehörde Berlin zum Studium in Berlin

Aufenthaltsgenehmigung

Die meisten ausländischen Studierenden – bis auf Staatsangehörige der EU und des EWR – müssen nach der Einreise in Deutschland (und vorheriger Anmeldung beim Einwohnermeldeamt) eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken bei der Ausländerbehörde an ihrem Studienort beantragen.

Nach der Prüfung Ihrer Unterlagen wandelt die Ausländerbehörde an Ihrem neuem Wohnort in Deutschland Ihr Visum in eine „Aufenthaltserlaubnis für Studienzwecke” um. Die Aufenthaltserlaubnis ist zunächst einmal auf zwei Jahre beschränkt.

Die Aufenthaltserlaubnis berechtigt zur Ausübung einer Beschäftigung, die insgesamt 90 Tage oder 180 halbe Tage im Jahr nicht überschreiten darf, sowie zur Ausübung studentischer Nebentätigkeiten.

Bei der Verlängerung Ihrer Aufenthaltsgenehmigung unterstützen Sie die Beauftragten für ausländische Studierende der Beuth Hochschule.

Krankenversicherung

Zur Immatrikulation müssen alle Studierenden in Deutschland nachweisen, dass sie krankenversichert sind. Dies gilt in aller Regel für Studierende bis zum 30. Geburtstag beziehungsweise bis zum 14. Fachsemester.

Sie finden Informationen für ausländische Studierende zur Krankenversicherung über die Seiten des Deutschen Studentenwerkes.

30.04.2016
Semesterstart Party
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Refugees welcome

Das Projekt „Refugees@Beuth“ unterstützt Geflüchtete auf ihrem Weg zum Studium an der Beuth Hochschule.

Die Arbeitsgruppe hat ein 4-Stufen-Programm entwickelt, das im Sommersemester 2016 startet.

An erster Stelle stehen Informationsveranstaltungen. Anschließend lernen Interessierte die MINT-Studienfächer und das Studium Generale kennen.

Die Geflüchteten werden durch Peer-Mentorinnen und -Mentoren begleitet: Studierende können im Projekt aktiv werden und ihre eigenen Erfahrungen teilen.

Klügste Nacht

Die Beuth Hochschule beteiligt sich traditionell an der Langen Nacht der Wissenschaften (LNDW) in Berlin und Potsdam.

Die nächste „klügste Nacht der Jahres“ findet am Samstag, 11. Juni 2016 statt.

Lange Nacht der Wissenschaften