Außerhochschulische Leistungen

Anrechnung von außerhochschulischen Leistungen

Studierende mit Hochschulzugangsberechtigung, die vor Aufnahme des Studiums an der Beuth Hochschule für Technik Berlin außerhalb des Hochschulwesens oder an einer Berufsakademie Kenntnisse und Fähigkeiten (Kompetenzen) erworben haben, können deren Anrechnung beantragen.

Für den Nachweis, dass Inhalt und Niveau der anzuerkennenden Kompetenzen denen des an der Beuth Hochschule für Technik Berlin gewählten Studiengangs gleichwertig sind, kann eine Einstufungsprüfung gefordert werden. Der für den angestrebten Studiengang zuständige Prüfungsausschuss beschließt über den Antrag und das Verfahren.

Kompetenzen, die an berufsbildenden Schulen erworben wurden, können ohne Einstufungsprüfung angerechnet werden. Eine Einstufungsprüfung kann nicht wiederholt werden.

Die jeweiligen Prüfungsausschüsse sind in den Fachbereichen angesiedelt. Bitte erkundigen Sie sich gegebenenfalls in den Fachbereichssekretariaten nach den Kontaktmöglichkeiten.

Der Antrag auf Anrechnung ist innerhalb des ersten Studienjahres an der Beuth Hochschule für Technik Berlin in der Studienverwaltung zu stellen. Später eingereichte Anträge werden nicht berücksichtigt. Dem Antrag sind Unterlagen beizufügen, aus denen die Gleichwertigkeit mit Studieninhalten im betreffenden Studiengang der Beuth Hochschule für Technik Berlin hervorgeht.

Für die Anrechnung ist der/die Anrechnungsbeauftragte des betreffenden Studiengangs zuständig. Der Umfang der möglichen Anrechnung von außerhalb des Hochschulwesens oder an einer Berufsakademie erworbenen Kompetenzen beträgt höchstens 50% (bezogen auf die Anzahl der Leistungspunkte des Studiengangs).

Angerechnete Kompetenzen werden mit dem Vermerk „extern erbracht” im Zeugnis eingetragen. Wird die Anrechnung von dem/der Anrechnungsbeauftragten abgelehnt, wird der/die Antragsteller/-in schriftlich über die Gründe informiert.

Die vollständigen Regelungen sind im § 38 der Rahmenstudien- und Prüfungsordnung 2016 enthalten.