Prof. Dr. Immelyn Domnick

Entwicklungszusammenarbeit in Afrika

Immelyn Domnick kam zum Kartographiestudium an die TFH (heute Beuth Hochschule Berlin).

„Die persönliche Atmosphäre, der klar strukturierte Verlauf und der Praxisbezug waren genau richtig“, so Domnick.

Forschungserfahrung weltweit

Beim Abschluss ihres zuvor unterbrochenen Geographiestudiums (ihrem zweiten Standbein) sammelte sie bei Forschungsaufenthalten in der sudanesischen Wüste und im Jebel Marra Gebirge „Feld-Erfahrungen“.

Unterstützt von ihrem Mentor Prof. Dr. Bernd Meissner und Stipendien aus dem Hypatia-Programm verwirklichte sie ihre Dissertation „Kartographische Darstellungen als visuelles Kommunikationsmittel in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ)“.

Sie reiste nach Äthiopien: Mit kartographischen Darstellungen wurde eine Kommunikationsbasis geschaffen und Sprachschwierigkeiten sowie unterschiedliche Wertvorstellungen überwunden. Begleitet wurde sie von ihrer Familie, häufig war ihre vierjährige Tochter dabei, dies wirkte sich positiv auf den Verlauf der Interviews aus. „Meine Rolle als Fremde veränderte sich, ich war auch Mutter, allerdings bemitleideten mich die Frauen, weil ich erst im hohen Alter von Mitte 30 eine Tochter bekam“, so Domnick.

Ihre Doktorarbeit wurde mit »summa cum laude« bewertet und für den Tiburtiuspreis vorgeschlagen.

Rückkehr an die Beuth Hochschule

Heute ist Prof. Dr. rer. nat. Immelyn Domnick Dekanin im Fachbereich III der Beuth Hochschule für Technik. Als Professorin lehrt sie in ihren Schwerpunktgebieten Geoinformation, Kartographie und Geographie.