Prof. Florian Schindler

Direktor am Fernstudieninstitut der Beuth Hochschule

Florian Schindler absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Chemielaboranten bei der Firma Schering. Die dort gewonnene praktische Erfahrung setzte er erfolgreich in seinem Studium im Fachbereich Chemie- und Biotechnologie an der TFH Berlin (seit dem 1. April 2009 Beuth Hochschule für Technik) um.

Experte im Ausland

Nach seinem Abschluss 1992 war Florian Schindler als Ingenieur in einem mittelständischen Unternehmen und beschäftigte sich dort mit verfahrenstechnischen Lösungen in der Chemie-, Bio- und Umwelttechnologie. Seine Arbeit führte ihn häufig ins Ausland – speziell nach Asien, was sich die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) zu Nutze machte und ihn 1997 als Experten im Ausland einsetzte.

An der größten Technischen Universität Indiens – in Madras – war der Alumnus für die postgraduale Ausbildung von Umweltingenieuren, sowie Ver- und Entsorgern zuständig. Daneben absolvierte er 1998 ein Abend- und Fernstudium zum Diplom-Betriebswirt und beendete 2003 seine Doktorarbeit zum Thema „Integrierte Abwasserreinigung mit chemischen und biologischen Methoden in der Textilveredelung“.

In den darauffolgenden Jahren arbeitete er in Uruguay, dort mit dem Schwerpunkte der Weiterbildung mittels „blended learning“ sowie der Implementierung von Managementsystemen.

Experte im Fernstudieninstitut der Beuth Hochschule

Mit den dabei gewonnenen Erfahrungen kehrte Prof. Schindler nach Berlin zurück und übernahm am 2. Mai 2007 den Direktorenposten des Fernstudieninstituts der Beuth Hochschule Berlin. Vor allem die Sicherung der Erfolge der Beuth Hochschule in der wissenschaftlichen Weiterbildung sowie der Ausbau der engen Kooperation zwischen den Fachbereichen und der Industrie hat der erfahrenden Alumnus hier im Fokus.

Gemäß dem Motto der Hochschule „Studiere Zukunft“ sollen neue Themen und Märkte erschlossen und der Zugang zur Hochschule für qualifizierte Fachkräfte ohne Hochschulzugangsberechtigung erleichtert werden.

Zum Amtsantritt am FSI: TFH-Presse 3/2007, Seite 27