Corona Krise: Offene Wissenschaft tut Not – Methoden zu Evidenz in Epidemiologie, Therapie und Impfung

Presseinformation 05/2020, 20. Mai 2020

Das Berliner Kolloquium „Statistische Methoden in der empirischen Forschung“ lädt ein zu vier Online-Sonderveranstaltungen. Start ist am Dienstag, 26. Mai 2020, um 17:00 Uhr. Unter anderem geht es um sozio-ökonomische Faktoren und die Folgen der Verbreitung des Coronavirus. 

Das Kolloquium wird seit 45 Jahren eigenverantwortlich veranstaltet von erfahrenen Statistikerinnen und Statistikern aus Berliner Hochschulen (u. a. von der Freien Universität Berlin und der Beuth Hochschule für Technik Berlin), Behörden sowie der forschenden Pharmaindustrie. Die ursprüngliche Idee, sich interdisziplinär über Fragen und adäquate statistische Methoden auszutauschen, ist seit der Gründung lebendig geblieben. Diese Haltung ist heute wichtiger denn je: „Möglichst viele sollten an einem Strang ziehen, um verlässliche Grundlagen für rationale evidenzbasierte Lösungsansätze zu finden“, so Mitorganisator Prof. Dr. Reinhard Meister, Beuth Hochschule.

Das Programm des Kolloquiums sieht vor, dass nicht nur Aspekte der Charakterisierung von Ausmaß, Verbreitung und Konsequenzen der Covid-19 Virusinfektion in gesundheitlicher, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht aufgezeigt werden, sondern auch mögliche Wege aus der Krise. Die Veranstaltung findet online statt und ist offen für alle. Sie richtet sich an eine interessierte Fachöffentlichkeit, aber interessierte Laien sind ebenfalls willkommen. 

Den Auftakt am 26. Mai 2020 machen Stefan Liebig und Carsten Schröder (DIW SOEP/FU Berlin) um 17:00 Uhr: Sie referieren über sozio-ökonomische Faktoren und Folgen der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland und Thomas Lampert (RKI Berlin) spricht anschließend über die Planungen für eine deutschlandweite Corona-Testung. Nach den drei Vorträgen (insgesamt 60 Minuten) ist eine 30-minütige Diskussion geplant. 

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