Clara Immerwahr und Fritz Haber

Können wir aus der Geschichte lernen?

Prof: Gudrun Kammasch aus dem Studiengang Lebensmitteltechnologie
Schulfach:Chemie, Politikwissenschaft
Vortragszeit: 60-90 Min.
Teilnehmerkreis: ab 11. Klasse
Vorkenntnisse der Teilnehmer: keine
Benötigte Ausrüstung: Beamer

Terminvereinbarung

030 4504-2354 (AB)
kammasch[at]beuth-hochschule.de


Inhalt

In jedem Augenblick kann der Mensch die Umkehr tun - sagt Martin Buber, einer der großen Denker des 20. Jh. Es ist möglich, anders zu entscheiden und umzukehren, wenn sich die Stimme des Gewissen regt!

Aber stehen wir nicht oft in Situationen, in denen uns diese "Zivilcourage" fehlt, oder in denen wir uns beim Lesen von Biographien fragen, warum hat er oder sie nicht nein gesagt - sogar dann nicht, wenn es ohne Gefahr für Leib und Leben schien?

Aus dem Beispiel des tiefgreifenden Konfliktes zwischen Clara Immerwahr und ihrem Mann, Fritz Haber, können wir vieles lernen. Was hielt Fritz Haber davon ab, die Stimme seiner Frau zu hören, ihre Warnungen vor den Folgen des Einsatzes der Giftgase im 1. Weltkrieg? Und was heißt das heute für uns?

Vielleicht ist die Auseinandersetzung mit dieser Seite des Nobelpreisträgers Fritz Haber ein Mosaikstein auf dem Weg, aus der Geschichte zu lernen und nicht immer wieder in der menschlichen Geschichte dieselben Fehler zu wiederholen.