Beuth Hochschule und Schindler kooperieren

Die Beuth Hochschule baut ihre Industriekontakte weiter aus und intensiviert die Zusammenarbeit mit einem weltweit agierenden Technologieunternehmen. Studierenden und Forschenden bringt das innovative Themen und Industriebezug, die Schindler AG profitiert vom Austausch mit Wissenschaftler/-innen.

Kooperationsunterzeichnung Beuth HS und Schindler AG
Zusammenarbeit besiegelt: Präsidentin Prof. Dr. Monika Gross (Vierte von links) unterschrieb Ende September die letzte Kooperation in ihrer Amtszeit gemeinsam mit Dr. Meinolf Pohle, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung Schindler Deutschland AG & Co. KG (Bildmitte)Bild: Schindler

Die Schindler Deutschland AG und die Beuth Hochschule haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Angeschoben wurde die Zusammenarbeit am Fachbereich VI – Informatik und Medien vom Dekan Prof. Dr. Wolfgang Kesseler. Ziel ist es, den Austausch auf Forschungs- und Entwicklungsseite zu stärken.

Der 1874 gegründete Schindler Konzern ist einer der weltweit führenden Anbieter von Aufzügen und Fahrtreppen. Seine innovativen und umweltfreundlichen Zutritts- und Beförderungssysteme prägen die Mobilität einer urbanen Gesellschaft. Täglich bewegt Schindler – mit mehr als 60.000 Mitarbeitenden in über 100 Ländern – mit seinen Mobilitätslösungen eine Milliarde Menschen auf der ganzen Welt. Schindler Deutschland wurde 1906 als erste Auslandstochter gegründet und ist heute mit rund 4.000 Mitarbeitenden an 70 Standorten präsent.

Für Wissenschaftler/-innen und Studierende der Beuth Hochschule für Technik Berlin ergeben sich interessante Möglichkeiten für Kooperationen in Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit starkem lokalem Industriebezug. Und für die Studierenden resultieren daraus sicher auch innovative Themen für Bachelor- und Masterarbeiten oder Praktika. Für die Schindler Deutschland AG ist im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung, des Internet of Things, oder im Bereich Virtual Reality die Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Experten von Interesse.

Prof. Dr. Kesseler spricht von einer Win-Win-Situation:

„Das Traditionsunternehmen Schindler ist ein gutes Best-Practice-Beispiel, denn die Firma hat es geschafft, von traditionellen Techniken kommend digital vernetzte Produkte aufzubauen, die auf der ganzen Welt eingesetzt werden. Unser Know-how kann diesen Prozess noch erweitern. Wir stehen daher für einen zukunftsträchtigen Austausch zur Verfügung, von dem auch unsere Studierenden profitieren.“

Im Laufe des Wintersemesters werden erste Projekte im Bereich Informatik inhaltlich angestoßen. Auch fachbereichsübergreifend wurde schon Interesse an einer Zusammenarbeit aus den Bereichen Maschinenbau und Bauingenieurwesen angemeldet.

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