Neue Geschäftsstelle

Seit dem 1. September 2019 ist Dr. Ina Tripp neue Leiterin der GuTZ-Geschäftsstelle.

Bild: Alex Knight/Unsplash

Das Gender- und Technik- Zentrum (GuTZ) der Beuth Hochschule hat eine neue Leitung der Geschäftsstelle. Seit dem 01. September 2019 ist Dr. Ina Tripp neue Ansprechpartnerin und wird das GuTZ-Team in der Arbeit unterstützen. Sie verfügt über einschlägige Erfahrungen in der Koordination und inhaltlichen Entwicklung von Forschungsprojekten. Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Fachkräftesicherung in MINT-Disziplinen sowie dem Wandel der Arbeits- und Unternehmenskultur und Führung im digitalen Zeitalter, unter besonderer Berücksichtigung von Diversity- und Gender-Aspekten.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe im GuTZ und die damit verbundenen Herausforderungen sowie auf die Zusammenarbeit mit einem engagierten Team. Denn auch heute ist immer noch die Zuordnung und Zugehörigkeit zu einem biologischen Geschlecht sowie das soziale Umfeld, in dem wir aufwachsen, für die Entwicklung und Perspektive eines Menschen prägend und oft entscheidend für das spätere Leben bzw. den jeweiligen beruflichen Werdegang. So sind bspw. Frauen in den meisten MINT-Berufen nach wie vor stark unterrepräsentiert.“

Wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit und die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland geht, nehmen die MINT-Berufe eine zentrale Rolle ein, denn das Land lebt von seinen Innovationen. Umso wichtiger ist es, Menschen für technische und informatische Fächer zu begeistern. Frauen bringen aufgrund ihrer sehr guten Schulabschlüsse gute Voraussetzungen für ein Studium in MINT- Fächern mit. Diese Tatsache trägt bislang jedoch kaum dazu bei, dass mehr Frauen ihr Potenzial in technische und informatische Disziplinen einbringen. Die Ursachen und Wirkungen des sogenannten Gendergaps sind vielfältig. Institutionen wie das Gender- und Technik- Zentrum (GuTZ) nehmen eine wichtige Funktion ein, diesen Herausforderungen zu begegnen und sich für Chancengerechtigkeit einzusetzen. Aufgrund der demografischen Entwicklung und des Digitalisierungstrends ist evident, dass der Bedarf an MINT-Expert*innen steigen wird. Mögliche Engpässe oder ein Fachkräftemangel könnten abgemildert oder gar verhindert werden, wenn es zukünftig gelingt, das Arbeitskräftepotential von Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund für MINT-Berufsfelder, insbesondere in technischen und informatischen Berufen in größerem Maße zu gewinnen, zu unterstützen und zu nutzen als es bisher der Fall war. Dazu ist es wichtig, mögliche Hindernisse zu identifizieren und zu beseitigen, wenn es das Ziel ist, insbesondere den Frauenanteil in MINT-Berufen, der traditionell männerdominierten Fachrichtungen zu erhöhen. Das GuTZ entwickelt über seine verschiedenen Projekte Maßnahmen und Ansätze für die Beuth Hochschule, die auf allen Ebenen für Gender- und Diversity- Aspekte sensibilisieren und bietet Informationen, Hilfestellung und Unterstützung für entsprechende Anfragen. Bitte kontaktieren Sie uns unter: gutz[at]beuth-hochschule.de.

Wir freuen uns auf Sie!

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