2,4 Millionen Euro für angewandte Forschung

Betreutes Wohnen mit Robotern, Plug-in Solarmodule oder Transparenz bei der Behördenkommunikation: Das Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF) fördert neun neue Forschungsvorhaben. An fünf Projekten ist die Beuth Hochschule beteiligt.

Roboter Myon
Kann der Einsatz von Robotern Senioren im Alltag helfen? Bild: Ernst Fesseler

Der Berliner Senat unterstützt die angewandte Forschung in der Hauptstadt. Das IFAF Berlin kann so rund 2,4 Millionen Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren in interdisziplinäre Verbundprojekte investieren, bei denen zwei Fachhochschulen mit Partnern aus der Berliner Industrie zusammenarbeiten. Mit den Projekten RoSen, porSi-Cap, EdgeCity, PV.plug-inTools und XICHT gingen zum 1. April 2020 fünf neue Forschungsvorhaben an den Start, an denen die Beuth Hochschule beteiligt ist:

RoSen – Humanoide Robotik in Senioren-Wohnanlagen

Prof. Dr. Manfred Hild aus dem Studiengang Humanoide Robotik (Fachbereich VII) arbeitet mit Prof. Dr. Johannes Gräske von der Alice Salomon Hochschule (ASH Berlin) daran, wie humanoide Roboter in betreuten Senioren-Wohnanlagen der Berliner Bau- und  Wohnungsgenossenschaft von 1892 eingesetzt werden können. Dabei werden Bedürfnisse und Erwartungen der potenzieller Anwender/-innen erforscht. Im Mittelpunkt steht die Frage: Kann der Einsatz von humanoiden Robotern das Leben im Alter verbessern?

www.ifaf-berlin.de/projekte/rosen

porSi-Cap – Kapazitive Speicherung von elektrischer Energie in der Oxid-stabilisierten inneren Oberfläche mesoporösen Siliziums

Im Projekt porSi-Cap entwickeln Prof. Dr. Rainer Schneider und Prof. Dr. Bernd Stannowski aus dem Studiengang Physikalische Technik – Medizinphysik, Fachbereich II, mit Prof. Dr. Rutger Schlatmann von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) ein neues Kondensator-Konzept auf Basis meso-porösen Siliziums.

www.ifaf-berlin.de/projekte/porsi-cap

EdgeCity – Edge Computing in Smart Cities

Das Projekt „EdgeCity “ wird von Prof. Dr. Olga Willner (HTW Berlin) und Prof. Dr. Nicolas Lewkowicz (Studiengang Mechatronik am Fachbereich VII) geleitet. Hierbei sollen die technologischen Voraussetzungen zur großflächigen Personenstrom- und Umweltdatenerfassung im städtischen Raum in Form eines kostengünstigen, energieautarken Gerätes geschaffen werden.

www.ifaf-berlin.de/projekte/edgecity

PV.plug-inTools – Digitale Werkzeuge für Plug-in Solarenergiesysteme

Zusammen mit Prof. Dr. Volker Quaschning und Prof. Dr. Barbara Praetorius (HTW Berlin) entwickelt Prof. Dr. Sven-Hendrik Voß (Studiengang Technische Informatik am Fachbereich VI) digitale Werkzeuge für Plug-in Solarenergiesysteme, die z.B. den Anschluss von Photovoltaiksystemen und Energiespeichern an Steckdosen ermöglichen.

www.ifaf-berlin.de/projekte/pv.plug-intools

XICHT – eXperimentell Interaktive Chancen auf Transparenz der Verwaltung

Prof. Dr. Marianne Egger de Campo, Prof. Dr. Christian Erdmann und Prof. Dr. Erik Kraatz von der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR Berlin) erforschen mit Prof. Dr. Bri Newesely (Studiengang Theater- und Veranstaltungstechnik am Fachbereich VIII), welche Bedeutung Transparenz in der Behördenkommunikation hat. Im Projekt XICHT sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse künstlerisch reflektiert werden.

www.ifaf-berlin.de/projekte/xicht

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