Bye, bye Beton-Buchstaben!

Auf dem Campus der Beuth Hochschule entsteht ein neues Laborgebäude, dafür musste jetzt der Beton-Schriftzug an der Luxemburger Straße weichen. Einige der Buchstaben, deren Tage wegen der anstehenden Umbenennung der Hochschule ohnehin gezählt waren, werden als Sitzelemente umfunktioniert.

Beton Schriftzug der Beuth Hochschule wird demontiert, Buchstabe H wird von Bagger angehoben
Das H wird später vor dem neuen Laborgebäude wieder aufgestelltBild: Karsten Flügel
Beton Schriftzug der Beuth Hochschule wird demontiert, Buchstabe B wird von Bagger angehoben
Die Beuth Hochschule bekommt einen neuen Namen, damit hat das B ausgedientBild: Karsten Flögel

Das war es für den 43 Meter langen und 173 Tonnen schweren Namensschriftzug der Beuth Hochschule für Technik Berlin: Am 10. September 2020 wurde er demontiert.

Das Sichtbeton-Kunstwerk aus 25 Betonbuchstaben, mit einer Höhe von 2,70 Metern, wurde im Juni 2009 errichtet. Jetzt musste der Schriftzug entlang der Luxemburger Straße den Bauarbeiten für das neu entstehende Laborgebäude „WAL“ (Wedding Advanced Laboratories) weichen.

Die Tage der schwergewichtigen Buchstaben wären allerdings auch ohne Bauvorhaben gezählt gewesen: Die Beuth Hochschule bekommt einen neuen Namen, die Mitglieder der Akademischen Versammlung stimmten Anfang des Jahres für die Umbenennung. Vorausgegangen war ein Diskurs über den Namensgeber C. P. W. Beuth und seinen Antisemitismus.

Ein Hoch auf die Technik

Ganz vorbei ist es aber nicht mit den Betonbuchstaben an der Luxemburger Straße. Die Wörter „HOCH“ und „TECHNIK“ bleiben erhalten und werden später neben dem „WAL“ als Sitzmöbel platziert. Das H und das T werden neben den entsprechenden Wörtern stehen. Die Bauarbeiten für das neue Gebäude beginnen im Oktober.

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