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10 Tipps zur Online-Bewerbung

Regeln für die elektronische Bewerbung

Online-Bewerbungen werden bei den Unternehmen immer beliebter: Sie sparen Zeit und Kosten. Gleichzeitig stellen die Bewerber/innen ihre Fähigkeiten im Umgang mit den "neuen Medien" unter Beweis.

Deshalb sollten Sie - wie beim klassischen Bewerbungsschreiben - auch bei elektronischen Bewerbungen die Regeln beachten, um erfolgreich zu sein.

1. Versenden Sie nicht wahllos E-Mail-Bewerbungen
In den Personalabteilungen wird zunehmend über die Flut unzulänglicher E-Mail- Bewerbungen geklagt. Aus diesem Grund bieten immer mehr Unternehmen auf ihren Webseiten die Möglichkeit an, sich online mit einem Formular oder mit Hilfe einer eigenständigen Software zu bewerben.

2. Die E-Mail-Bewerbung sollten Sie nur dann wählen, wenn ersichtlich ist, dass das Unternehmen auch eine erwartet
So ist eine solche Bewerbung bei Unternehmen sinnvoll, die ihre Stellenanzeigen online schalten oder wenn die E-Mail-Adresse der/des Personalverantwortlichen explizit zur Online-Bewerbung mit angegeben wird.

3. Genau wie bei einer herkömmlichen Bewerbung gilt es, darauf zu achten, dass die Bewerbung an der richtigen Stelle landet und sofort einen guten Eindruck macht
Für den ersten Eindruck bekommen Sie keine zweite Chance! Auf jeden Fall sollte die Bewerbung an eine E-Mail-Adresse in einer Firma gesendet werden, die für Bewerbungen vorgesehen ist – also nicht an info@firma-xy.de oder Ähnliches.

4. Ebenso wichtig ist es, sich auf die Stellenausschreibung zu berufen und auf die Formalitäten zu achten
Erfolgreich ist Ihre E-Mail-Bewerbung dann, wenn Sie die Grundregeln der Postbewerbung auch im Internet beherzigen: Sprechen Sie die Verantwortlichen stets direkt an. Kennen Sie Ihre/n Ansprechpartner/in nicht, erfragen Sie sie/ihn telefonisch. Dabei kann im Zweifelsfall auch gleich gefragt werden, ob E-Mail-Bewerbungen erwünscht sind.

5. Serienmails sind ganz wie Serienbriefe als Bewerbung völlig ungeeignet!
Formulieren Sie immer individuell. Vergessen Sie nicht, sich direkt auf das entsprechende Stellenangebot zu beziehen.

6. Selbstverständlich gelten auch online die üblichen Höflichkeitsformen und die deutsche Rechtschreibung!
Also bitte auch Groß- und Kleinschreibung beachten.

7. Das Anschreiben gehört auf jeden Fall direkt in die E-Mail und höchstens zusätzlich in eine angehängte Datei
Ist eine Kurzbewerbung erwünscht, heißt das: Ohne Zeugnisse und sonstigen Anhang. Dies erspart den Leser/innen weitere Klicks auf angehängte Dateien – und damit Zeit.
Denken Sie daran, Ihren Text nicht direkt aus Word in die Mail zu kopieren, damit keine „unsichtbaren“ Steuerzeichen Ihr Layout zerstören. Sie sollten den Text vorher in einem Text-Editor abspeichern und ihn daraus in die Mail kopieren.

8. Sie sich sich generell mit Formatierungen (fett, kursiv, bunte Hintergründe) zurückhalten
Schicken Sie E-Mails deshalb nie als HTML-Datei (Einstellung im Browser), sondern wählen Sie statt dessen in Ihrem E-Mail- Programm die Funktion „Nur Text“ (bzw. ASCII-Text).
Nicht selten ist das E-Mail-Programm des Empfängers so konfiguriert, dass es Ihre Nachrichten gar nicht in dem Format lesen kann, in dem Sie es abgesendet haben. Zudem wirken poppige Farben und Formatierungen gerade bei einer E-Mail eher störend. Schwarz auf weiß kommt immer besser an.

9. Bei Anhängen sollte die Datei nicht allzu viel Speicherplatz benötigen (höchstens 4 MB) und auch in einem gängigen Format versendet werden, denn nicht jede Firma hat immer die neuesten Programme
Vermeiden Sie es, mit Word erzeugte doc-Dateien anzuhängen. Am besten schicken Sie Dateien im pdf-Format (oder Text als rtf und Bilder als jpg). Hier können Sie sicher sein, dass in allen Textverarbeitungsprogrammen die Formatierungen erhalten bleiben.

Bitte hängen Sie nicht mehr als zwei Dateien an:

  • Eine mit Anschreiben und Lebenslauf und
  • eine mit den restlichen Anlagen wie Zeugnissen etc.

10. Testen Sie, wie Ihre E-Mail ankommt!
Richten Sie sich bei einem Freemailer eine zweite Adresse ein und schicken Sie die E-Mail einfach mal an sich.
Und vergessen Sie nicht, sich eine seriöse E-Mail-Adresse einzurichten und diesen Account auch täglich abzurufen: blueeyedboy@hotmail.de verrät zwar Ihre Augenfarbe, wirkt aber auf den Personalchef nicht unbedingt gewinnend.
 

Übrigens:
Der Mittelstand bleibt Beschäftigungsmotor: Mittelständische Unternehmen erwirtschaften mehr als jeden zweiten Euro und stellen deutlich über die Hälfte aller Arbeitsplätze.
Mittelständische Unternehmen beschäftigen im Jahr 2016 über 17 Millionen Arbeitnehmer: Damit waren 58,3% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in KMU (bis 499 Beschäftigte) tätig. 13,2 Millionen Beschäftigte arbeiteten in mittleren Unternehmen mit 10 bis 499 Beschäftigten, knapp 4 Millionen in kleinen Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten. (Quelle: IfM Bonn)
Aber bei der Bewerbung fallen den meisten Absolventen/innen als erstes die großen Namen ein. Beachten Sie also bitte auch die kleineren und mittelständischen Unternehmen (KMU)!