Zellsonde

Entwicklung einer neuartigen Sonde zur in vivo Isolierung von zirkulierenden Endothelzellen

Die Erkennung und Analyse seltener Blutbiomarker ist notwendig für die Früherkennung von Herzinfarkten und die Überwachung des Erfolgs von Früh- und Spättherapien. Aktuelle Methoden zur Isolierung von zirkulierenden Endothelzellen (CECs) basieren auf Blutentnahmen mit Volumina von 5-10 ml Blut. Dieses geringe Volumen limitiert die Zellanzahl für eine umfassende molekulare Profilerstellung und Diagnose.

In diesem Verbundprojekt Entwicklung einer neuartigen Sonde zur in vivo Isolierung von zirkulierenden Endothelzellen geht es um die Entwicklung eines flexiblen medizinischen Drahtes, welcher seltene Biomarker wie CECs in vivo aus dem Blut des Patienten sammelt. Dadurch ist die Ausbeute und die Aussagekraft im Vergleich zu den herkömmlichen Methoden wie z.B. der Blutentnahme deutlich verbessert.

Grundlage dieser Entwicklung ist das Verständnis der Strömung des Blutes um den Draht und die damit verbundene Anlagerung der CECs. Die Kombination aus experimentellen und simulativen Ansätzen ermöglicht eine präzise Vorhersage.

Realisiert wird dieses Projekt durch das Labor für Computereinsatz in der Produktion (CIP) der Beuth Hochschule für Technik, die INVICOL GmbH Berlin und dem Labor für Biofluidik der Charité Berlin.

Mittelgeber: Dieses Projekt wird kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und durch das Land Berlin.

Projektlaufzeit: 01.07.2018 - 31.12.2020

Projektpartner: INVICOL GmbH, Charité Berlin, Institut für Kardiovaskuläre Computer-assistierte Medizin