AG Diversity und Chancen- gleichheit

Arbeitsauftrag

Mit ihrem Leitbild, den Vereinbarungen des Hochschulvertrages 2018-2022 sowie der Satzung über die Gleichstellung der Geschlechter steht die Beuth Hochschule in der Pflicht, allen Hochschulmitgliedern ein vorurteils- und diskriminierungsarmes Arbeits-, Lehr- und Studienumfeld zu schaffen. Dies ist die Basis der AG Diversity und Chancengleichheit. Sie wurde durch den Akademischen Senat eingerichtet und hat eine Richtlinie erarbeitet, die das respektvolle und diskriminierungsfreie Miteinander an der Hochschule fördern soll.

Die Richtlinie können Sie hier einsehen:   Hier klicken.

Haben Sie Fragen, Ideen oder Kritik? Zögern Sie nicht und schreiben uns eine E-Mail unter diversity[at]beuth-hochschule.de.


Aktionen der AG

Die AG hat eine Richtlinie erarbeitet, die das respektvolle und diskriminierungsfreie Miteinander an der Beuth Hochschule fördern soll . Diese wurde am 18. Juni 2019 der interessierten Hochschulöffentlichkeit vorgestellt. Am 04. Juli 2019 stimmte der Akademische Senat der Richtlinie zu. Es erfolgen nun letzte redaktionelle Änderungen, bevor die Richtlinie mit der Veröffentlichung im Amtlichen Mitteilungsblatt für eine zweijährige Erprobungsphase in Kraft tritt. Ab diesem Zeitpunkt wird sie auch hier verfügbar sein.

Vorab die wichtigsten Inhalte auf einen Blick:

  • Definitionen von Diskriminierungen
  • geregelte Verfahren bei Konfliktfällen: Schritt für Schritt
  • Fokus auf Prävention:
    • Einbeziehung der Personal- und Organisationsentwicklung
    • Einrichtung einer Antidiskriminierungskommission
  • Welche Rechte habe ich, wenn ich von Diskriminierung betroffen bin?
  • Benennung unabhängiger Konfliktberater*innen -> schnelle Unterstützung

Die Richtlinie ist im Wesentlichen auf Grundlage der Richtlinie/Dienstvereinbarung der Humboldt-Universität zu Berlin für ein respektvolles Miteinander entstanden.

 

Im Zuge der 10-jährigen Jubiläumsfeier des Gender- und Technik-Zentrums hat die AG Diversity und Chancengleichheit als ganztägiges Pilotprojekt all gender welcome Toiletten am Veranstaltungsort der Beuth Halle eingeführt. Mit einer Umkennzeichnung der Toiletten und einem informativen Aushang zum Projekt wurde auf die Bedürfnisse von Inter* und Trans*personen aufmerksam gemacht, die bei einer Einteilung in „männlich“ und „weiblich“ nicht mitgedacht werden. Der Ort wurde dadurch diskriminierungsärmer gestaltet.


Seit 2006 gilt in Deutschland das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Dieses schützt Menschen vor Diskriminierung im Arbeitsleben und bei Alltagsgeschäften.

Der offene Vortrag gab eine Einführung in das AGG und klärte, welche Handlungsanforderungen das AGG an Hochschulen als Arbeitgeber stellt und wie Hochschulen Diskriminierungsschutz für alle Hochschulmitglieder sicherstellen können.

Dabei wurde u.a. auf folgende Fragestellungen eingegangen:

  • Welches Ausmaß hat Diskriminierung an Hochschulen in Deutschland?
  • Was bedeutet eigentlich Diskriminierung nach dem AGG?
  • Wer ist geschützt und welche Merkmale umfasst das Diskriminierungsverbot?
  • Wie können Hochschulen aktiv werden, um den Diskriminierungsschutz zu verbessern?

Darüber hinaus wurde anhand praxisnaher Beispiele aufgezeigt, was Hochschulen konkret zur Prävention von und Intervention bei Diskriminierung an der Hochschule tun können.

Referentin: Nathalie Schlenzka, Referat Forschung Antidiskriminierungsstelle des Bundes


Sitzungstermine

2019: 15.01., 12.02., 21.03., 16.04., 14.05., 18.06., Sommerpause, 17.09., 15.10., 12.11., 10.12.

Am Dienstag, 16.09.2019 ist die Richtlinie für ein respektvolles und diskriminierungsfreies in Kraft getreten.

Am Donnerstag, 04.07.2019 stimmte der Akademische Senat der Richtlinie für ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander zu.

Am Dienstag, 18.06.2019, 12:30-13:30 Uhr haben wir interessierte Beuth-Angehörige zum offenen Austausch eingeladen. Wir haben uns und unsere Arbeit vorgestellt und über den aktuellen Stand der Richtlinie für ein diskriminierungsfreies und respektvolles Miteinander an der Hochschule informiert. Wir danken daher allen Teilnehmenden für die Anregungen und konstruktive Kritiken.

2018: 23.10., 20.11., 18.12.


Protokolle


Mitglieder

  • Eva-Maria Dombrowski - Leitung Gender- und Technik-Zentrum (GuTZ)
  • Katharina Gläsener - Gastprofessorin FBI und geladene Expertin
  • Anja Goetz - Gender- und Technik-Zentrum (GuTZ)
  • Jörg Grönwoldt - Laboringenieur FB V für Personalrat
  • Sharam Hauck - FB VI – Prof. Studiengangsleitung DMT (BA)
  • Michael Kramp - Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales
  • Susanne Plaumann - Zentrale Frauenbeauftragte
  • Katharina Raschke - Schwerbehindertenvertretung
  • Reza Rahmani - Dozent + FB VII/FB V
  • Matthias Schmidt - Professor FB I
  • Simon Feyrer - studentische Hilfskraft GuTZ + Protokollant*in
  • Jihen Selmane-Dallali - Laboringenieurin FB VIII
  • Andrea V. von Kopp - Leiterin Zentrale Studienberatung (Vertretung K. Raschke)
  • Marco Wendler - AStA BHT
  • Lena Ziesmann - Leitung Qualitätsmanagement