Andreas Contag

Vom Hobby zum Unternehmer

Foto: Przesdzing

Der erfolgreiche Unternehmer Andreas Contag studierte zunächst an der TU-Berlin. Dann wechselte er an die TFH (der heutigen Beuth Hochschule Berlin), um sein Studium im Bereich Technische Informatik zu beenden. Doch alles kam anders als gedacht.

Am Beginn stand die Bastelei

Es war die Zeit der Elektronik-Bastler. „Mein Bruder und ich hatten schon immer Spaß am „Basteln und Tüfteln“. Mein Vater, Professor für Chemie am Fachbereich II der TFH, eröffnete uns mit der Idee der Herstellung von Leiterplatten ein ganz neues Feld. Für den Privatverbraucher waren diese damals ja kaum erhältlich.“

Am Beginn stand ein kleiner Bastlerladen, in dem der Alumnus neben Studium und Nebensjobs für Freunde und Kommilitonen Leiterplatten in Handarbeit produzierte. Die Brüder zeigten unternehmerisches Geschick, und nicht nur die Geschäftsidee, sondern auch das Geschäftsmodell der Brüder hatte Erfolg. Aus dem Bastlergeschäft entwickelte sich ein Unternehmen mit Aufträgen von Siemens, dem Fraunhoferinstitut und anderen. Für das Studium blieb schließlich keine Zeit mehr.

Mutmacher der Nation

Heute ist die CONTAG GmbH einer der führenden Hersteller im Bereich der Produktion für Prototypen für Leiterplatten. Andreas Contag erhielt 2008 eine Auszeichnung als "Mutmacher der Nation", der quasi ohne Startkapital, aus eigener Hand, mit viel Engagement, Initiative und dem stetigen Drang zu lernen, sich zu verändern und zu verbessern es geschafft hat, sich nicht nur zu behaupten, sondern zu einem immer erfolgreicheren Unternehmen heranzuwachsen.

„Wir haben alles selbst in die Hand genommen, haben uns selbständig das beigebracht, was wir brauchten, von der Technik bis hin zum Management.“ Das setzt der Alumnus auch bei seinen Mitarbeitern voraus. „Ich erwarte vor allem Eigeninitiative, Lernwillen und Teamgeist. Nur wer bereit ist, sich zu verbessern, Hand in Hand zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu arbeiten, hat bei uns eine Chance.“

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