StimtS – Stimulation oder Stress?


03.05.2018 14:56 Uhr

Prof. Dr. Rainer Senz untersucht mit Partnern der Alice Salomon Hochschule im IFAF-Forschungsprojekt „StimtS – Stimulation oder Stress?“ den Einfluss von Gruppenkonzepten auf Kinder in Tageseinrichtungen. Im Rahmen des Projekts entstand das berlinweit erste Beobachtungslabor.

Das Institut für angewandte Forschung (IFAF Berlin) fördert interdisziplinäre Projekte zwischen den staatlichen Berliner Fachhochschulen. Im Forschungsprojekt „StimtS – Stimulation oder Stress?“ erforscht Prof. Dr. Rainer Senz (Fachbereich II) gemeinsam mit Partnern der Alice Salomon Hochschule, wie das Spiel-, Interaktions- und Bindungsverhalten von Ein- bis Zweijährigen durch die Bedingungen in Kindertageseinrichtungen beeinflusst werden. Um ihr Stresslevel festzustellen, untersuchte Prof. Dr. Senz Speichelproben der Kinder auf ihren Cortisolspiegel.

Im Zuge des Forschungsvorhabens entstand auch das berlinweit erste Beobachtungslabor. Es wurde am 25. April 2018 an der Alice Salomon Hochschule eröffnet.

Wie sieht das optimale Kita-Gruppenkonzept aus?

Das Projekt wird wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Situation von sehr jungen Kindern in Kindertageseinrichtungen liefern und auf konkrete förderliche wie problematische Aspekte der Gestaltung des Kita-Alltags hinweisen. Stärken und Schwächen der verschiedenen Gruppenorganisationskonzepte werden herausgearbeitet. Die Ergebnisse werden so aufbereitet, dass sie für Träger und Einrichtungen niedrigschwellig und bundesweit nutzbar sind und diese in ihrer fachlichen und konzeptionellen Weiterentwicklung unterstützen.

Das Forschungsprojekt läuft noch bis Ende September 2018.

Weitere Informationen: www.ifaf-berlin.de/projekte/stimts

Beobachtungslabor ©Alexander Rentsch/ASH Berlin

Im Beobachtungslabor kann das Spielverhalten von Kleinkindern analysiert werden ©Alexander Rentsch/ASH Berlin