Digitalisierungskommission

Aufgaben der Digitalisierungskommission

In ihrer Arbeit soll die Digitalisierungskommission die Entwicklung und Umsetzung der Dachstrategie und der Fachbereichsstrategien begleiten und so maßgeblich zur Entwicklung einer offenen Kultur im Einsatz digitaler Medien in der Lehre und im kollegialen Austausch beitragen. Gleichzeitig ist sie hochschulweit ein wichtiger Multiplikator für alle Fachbereiche. Hier werden neue Entwicklungen digitaler Medien und mögliche Synergien aufgedeckt und in die Beuth Hochschule kommuniziert.

Die Digitalisierungskommission wurde durch den Akademischen Senat (AS) in der 575. Sitzung vom 05.07.2018 vorerst für eine Dauer von zwei Jahren eingesetzt. Mehr über die Entstehung der Digitalisierungskommission erfahren Sie auf den Seiten des Projektes Digitale Zukunft.

Die zentralen Aufgaben der Digitalisierungskommission

  • Monitoring der Strategie und Festsetzung langfristiger Ziele 
  • Reporting an Gremien der Beuth Hochschule, u. a. Akademischer Senat (AS), Kommission für Entwicklungsplanung (EPK), Kommission für Lehre, Studium und Bibliothekswesen (KSL)
  • Sammlung und Klärung von Rechtsfragen, u. a. Urheberrecht, Datenschutz, und ggf. Veranlassung von Verbesserungsvorschlägen und Änderungen
  • Sammeln, Scannen und Vermitteln von Aktivitäten der Fachbereiche 
  • Beobachtung und Bewertung von Trends und Erfahrungen zu digitalen Medien
  • Einholen, Bewertung und Priorisierung von Maßnahmenvorschlägen 
  • Einholen, Bewertung und Priorisierung von Fachbereichsprojekte für die Umsetzung
  • Formulierung von Handlungsempfehlungen
  • Sammlung von Wünschen und Bedarfen zur Fortbildung
  • Klärung technischer Infrastruktur mit dem Hochschulrechenzentrum (HRZ)
  • Recherche und Information zu Fördermitteln / Drittmittelprogrammen zur Unterstützung der Umsetzung von Vorhaben
  • Definition von Lehrveranstaltungsformaten und Qualitätskriterien

Mitglieder der Digitalisierungskommission

Zu den Aufgaben der Digitalisierungsbeauftragten gehört die Unterstützung am Fachbereich bei Fragen zum Einsatz digitaler Medien in der Präsenzlehre. Auf dieser Seite finden Sie Ihre Ansprechpartner.


Fachbereich I – Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften

Porträt Prof. Buchem
Prof. Dr. Ilona Buchem

Prof. Dr. Ilona Buchem

Webseite: prof.beuth-hochschule.de/buchem/

Prof. Dr. Ilona Buchem ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaften im FB I.

Ilona Buchem:

  • leitet das Projekt “Digitale Zukunft”,
  • war 2012 bis 2016 Gastprofessorin für Digitale Medien und Diversität,
  • ist seit April 2016 ordentliche Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaften im Fachbereich I

Statement zu digitalen Medien in der Präsenzlehre

Auszug aus dem Beuth Magazin, Ausgabe 1/2017, S. 16-20, URL: http://www.beuth-hochschule.de/fileadmin/oe/pressestelle/beuth-magazin/2017-1_beuth-magazin.pdf

Was verbinden Sie mit digitalen Medien in der Lehre?

Mit dem Einsatz von digitalen Medien in der Lehre verbinde ich drei Leitziele im Projekt “Digitale Zukunft”, d. h. didaktische Qualität der Lehre zu verbessern, studentische Diversität zu unterstützen und Studierende auf digitalisierte Arbeitswelten vorzubereiten. Zusätzlich betrachte ich den Einsatz von digitalen Medien aus der Effizienz- und Innovationsperspektive: Mit digitalen Medien können wir bisherige Ansätze in der Lehre optimieren aber auch Hochschullehre neu denken, z. B. Wie können wir digitale Medien einsetzen, um das Lehr-Lern-Geschehen im Seminarraum nach außen hin zu öffnen, ohne den Seminarraum verlassen zu müssen?

Welche Erfahrungen haben Sie bereits zum Einsatz von digitalen Medien in der Präsenzlehre an der Beuth Hochschule gemacht?

In der Lehre an der Beuth Hochschule konnte ich in den letzten Jahren verschiedene digitale Medien, Lehr-Lern-Formate und Prüfungsformate einsetzen, u. a. Webkonferenzsysteme, mobile Applikationen, soziale Netzwerke, ePortfolios, Tools zum Erstellen von Konzept-Skizzen, z. B. für Benutzerinterfaces, Software zum agilen Projektmanagement. Besonders spannend finde ich den Einsatz von digitalen Medien zur Unterstützung von Projekten und Kooperationen mit der Wirtschaft und Wissenschaft.

Welche Potenziale und Herausforderungen sehen Sie?

Potenziale sehe ich in der Effizienzsteigerung, z. B. Entlastung von Lehrenden durch ePrüfungen, und in der Qualitätsentwicklung, z. B. Aktivierung und Stärkung der Selbstlernkompetenz von Studierenden. Zu den zentralen Herausforderungen gehören für mich finanzielle und organisatorische Rahmenbedingungen, z. B. Ausstattung der Räume mit digitaler Technik und Support sowohl in den Fachbereichen als auch auf der Hochschulebene.

Warum finden Sie das Thema wichtig für Ihren Fachbereich?

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt grundlegend. Gerade im Fachbereich I der Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften, muss der digitale Wandel der Arbeitswelt in der Lehre verankert und begleitet werden.

Warum finden Sie das Thema wichtig für die Beuth Hochschule?

Dem hohen Tempo der Digitalisierung in der Gesellschaft muss die Hochschule Stand halten können, u. a. aktuelle Veränderungen im Blick behalten, Orientierung für Lehrende geben und die Einbindung der digitalen Medien in die Lehre ermöglichen (technisch, didaktisch, rechtlich usw.). 

Digitalisierungsstrategie am Fachbereich I

Die Ziele der Digitalisierungsstrategie im Fachbereich I orientieren sich an die drei Leitziele im Projekt “Digitale Zukunft”  und wurden SMART definiert, um die Akzeptanz, Umsetzung und Nachhaltigkeit zu sichern. Abgeleitet von den Zielen haben wir in mehreren Sitzungen und Gesprächen im Strategieteam  zehn Themenfelder als Arbeitsziele zusammengefasst. Diese sind:

1. Projektgruppen setzen qualitätsgeprüfte Schwerpunkte

2. Lehrende teilen ihr Wissen mit Hilfe digitaler Medien

3. Digital vernetzte Zusammenarbeit wird gefördert

4. Aktuelle Arbeitswelten werden mit Hilfe digitaler Medien integriert

5. Wirtschaftskontakte werden mit Hilfe digitaler Medien in die Lehre integriert

6. Open Innovation für die Lehre wird erprobt

7. Digitale Mitmach-Tools werden erprobt

8. Student-Generated-Content wird produziert und in die Lehre integriert

9. Digitalisierungs-Index-Selbstlernen wird entworfen und empirisch ermittelt

10. Studentische Aktivitäten werden durch digitale Auszeichnungen gefördert

Alle Lehrenden und Studierenden im Fachbereich I können die Arbeit des Digitalisierungsteams unterstützen, z. B. aktiv in den Arbeitsgruppen mitwirken, an Erhebungen teilnehmen, Bedarfe und Ideen mitteilen, Feedback geben.


Fachbereich II – Mathematik – Physik – Chemie

Porträt Prof. Wesenfeld
Prof. Dr. Hartmut Wesenfeld

Prof. Dr. Hartmut Wesenfeld

Webseite: http://www.beuth-hochschule.de/people/detail/1631/

Prof. Dr. Hartmut Wesenfeld ist Professor für technische Chemie.

Statement zu digitalen Medien in der Präsenzlehre

Mit dem Einsatz digitaler Medien in der Präsenzlehre verbinde ich die Chancen, die Inhalte anschaulicher, spannender und praxisnäher an die Studierenden zu vermitteln. Dabei besteht aber auch das Risiko, sich in der Flut der digitalen Möglichkeiten und Informationen zu verlieren und dadurch von den wesentlichen Zusammenhängen abzulenken.

Gute Erfahrungen habe ich bereits mit dem Einsatz multimedialer Präsentationen zur Veranschaulichung von Anwendungen parallel zur klassischen Herleitung von Formeln an der Tafel gesammelt. In den Laborversuchen kann man durch ausgewählte geeignete Digitalisierung der Messwerterfassung die Motivation der Studierenden erhöhen und gleichzeitig den heute in der Industrie gängigen Stand der Technik demonstrieren.

Zukünftig sehe ich Potenziale, durch gezielten geeigneten Medieneinsatz in der Lehre (kurze Videos, Online-Demonstrationen/Simulationen, Einsatz von Online-Lernplattformen) die Präsenzlehre weiter zu bereichern und für Studierende und Lehrende attraktiver zu gestalten.

Die Herausforderung besteht dabei einerseits darin, möglichst viele Studierende und Kollegen für diesen Weg zu motivieren und auf diesem Weg „mitzunehmen“, und andererseits, Wege für die Bereitstellung notwendiger Ressourcen (eigene Zeit, Unterstützung durch Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte und Mittel für die Beschaffung der Hard- und Software) aufzuzeigen und zu erschließen.

Ich finde das Thema wichtig, um eine permanente Weiterentwicklung in der Lehre sicherzustellen – was nicht unbedingt ständige umfassende Erneuerung, sondern auch die gleichzeitige Pflege und Beibehaltung von Bewährtem bedeutet – und damit die Attraktivität der klassischen naturwissenschaft­lichen Studiengänge innerhalb der Hochschule zu bewahren und weiter zu erhöhen.

Für die Beuth Hochschule ist es als Fachhochschule wichtig, sich in der ständigen Konkurrenz mit anderen Fachhochschulen und Universitäten als praxisnahe und moderne Ausbildungsstätte zu behaupten, um dadurch eine exzellente Reputation bei den zukünftigen Arbeitgebern unserer Studierenden und im Verbund der forschenden Institutionen zu erreichen.

Digitalisierungsstrategie und Digitalisierungsteam am Fachbereich II

Digitalisierungsstrategie

Als Ergebnis mehrerer fachbereichsinterner Befragungen wurden folgende Schwerpunktziele zur Anreicherung der Präsenzlehre durch digitale Angebote abgeleitet:

Erweiterung des Angebots digitaler Lehrmaterialien,Verbesserung des Zugangs der Lehrenden zu digitalen Medien, Tools und Lehrmaterialien sowie des Austauschs untereinander, Einbeziehung aller Lehrenden insbesondere auch von Lehrbeauftragten, Verbesserung der Nachhaltigkeit von Projekten und Angeboten zur Digitalisierung der Lehre.

Um diese Ziele zu erreichen, wurden bisher folgende Maßnahmen innerhalb des Fachbereichs erarbeitet:

Einführung neuer Online-Brückenkurse, Aufbau eines Virtual-Reality-Lehrsystems, Einrichtung einer Digitalen Lehrmaterialsammlung, Digitalisierung der Messwerterfassung der Praktikumsversuche in den Laboren, Erstellung von Videos zur Laboreinführung, Gründung des GeoGebra-Institutes als hochschulinternes Fortbildungsangebot in der Mathematik (Link zur Software GeoGebra: https://www.geogebra.org/).

Ein wesentlicher Grundsatz aller Maßnahmen ist die Freiwilligkeit, der sich unmittelbar aus dem Grundprinzip „Freiheit in Lehre und Forschung“ ergibt.

Die Liste der Maßnahmen ist nicht statisch, daher sind Ideen, Anregungen und Ergänzungen zu weiteren Maßnahmen und Hinweise zum Erfolg der bestehenden Maßnahmen stets willkommen.

 

Digitalisierungsteam im FB II

Der Fachbereich II umfasst 3 Fachgruppen (Mathematik, Physik, Chemie), denen fachlich sehr heterogene Studiengänge zugeordnet sind.

Prof. Dr. Hartmut Wesenfeld aus der Fachgruppe Chemie vertritt – zusam­men mit der Kollegin Frau Prof. Dr. Margitta Pries aus der Fachgruppe Mathematik und dem Kollegen Prof. Dr. Markus Buchgeister aus der Fachgruppe Physik – den Fachbereich II in der Digitalisierungskommission.

Die Aufgabe des Digitalisierungsteams besteht in der Abstimmung und Koordination der verschiedenen Maßnahmen und Projekte im Fachbereich, die zur Erreichung der Digitalisierungsziele ergriffen werden, der Priorisierung der einzelnen Aktivitäten und dem begleitenden Monitoring, um die Projektumsetzung im Einklang mit der Digitalisierungsstrategie zu unterstützen.
Dabei wird die Interessensvertretung aller beteiligten Studiengänge im Fachbereich bei der Ausarbeitung und Umsetzung der Digitalisierungsstrategie unter Einbeziehung des Fachbereichsrats und verschiedener Gremien (z. B. Ausbildungskommissionen) sichergestellt.

Für die Arbeit des Digitalisierungsteams ist der Input aus dem Fachbereich ausdrücklich erwünscht und von wesentlicher Bedeutung, insbesondere zu den nachfolgend genannten Punkten:

Wünsche und Bedarf zu zukünftigen Digitalisierungsmaßnahmen und ‑Projekten, Bestehende Projekte und Forschungsaktivitäten im Bereich der Digitalisierung, Ideen zur Mitarbeit in der Digitalisierung von Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitern.


Fachbereich III – Bauingenieur- und Geoinformationswesen

Porträt Prof. Selle
Prof. Dr. Benny Selle

Prof. Dr. Benny Selle

Webseite: https://prof.beuth-hochschule.de/selle/

Herr Prof. Dr. Benny Selle ist seit Januar 2017 der Digitalisierungsbeauftragte des Fachbereichs III.

Er wurde im Oktober 2015 als Professor für Hydrologie und Gewässerschutz an die Beuth Hochschule berufen.

Als Digitalisierungsbeauftragter interessiert er sich besonders für die Anwendung von digitalen Werkzeugen, um Studierende in Lehrveranstaltungen zu aktivieren. 

Porträt Prof. Hehl
Prof. Dr.-Ing. Klaus Hehl

Prof. Dr.-Ing. Klaus Hehl

Webseite: http://www.beuth-hochschule.de/people/detail/387/

Herr Prof. Dr.-Ing. Klaus Hehl ist seit April 2016 der  Digitalisierungsbeauftragte des Fachbereichs III. Prof. Hehl ist seit dem WS 1996/97 Hochschullehrer an der Beuth-Hochschule und vertritt als Geodät die Fachgebiete Mathematische Geodäsie und Satellitengeodäsie. Herr Dr. Hehl ist stellvertretender Leiter des Zentrums für Bau- und Geodaten (ZBG) im Fachbereich III und wird die Laborleitung zum kommenden Wintersemester übernehmen.


Fachbereich IV – Architektur und Gebäudetechnik

Porträt Prof. Rathey
Prof. Dr.-Ing. Axel Rathey

Prof. Dr.-Ing. Axel Rathey

Webseite: http://www.beuth-hochschule.de/people/detail/1716/

Prof. Dr.-Ing. Axel Rathey lehr im Studiengang GET/GEM des FB IV, im Fachgebiet Sanitärtechnik. Er ist seit April 2016 Gast-  und seit Oktober 2016 ordentlicher Professor für Sanitärtechnik im Studiengang GET/GEM des FB IV. 

Statement zu digitalen Medien in der Präsenzlehre

Die Nutzung digitaler Systeme neben bewährten analogen Methoden verbessern die Didaktik der Lehre;

Die Studierenden erarbeiten sich im Rahmen der Lehre die Nutzung sowohl digitaler als auch analoger Werkzeuge und Methoden und kombinieren diese in Abhängigkeit des jeweiligen Bauvorhabens bzw. dessen Planungsstandes sinnvoll.

Digitalisierungsstrategie und Digitalisierungsteam am Fachbereich IV

Digitalisierungsstrategie im FB IV

Ziele:

  • Nutzung digitaler und analoger Medien in der Lehre in Abhängigkeit was didaktisch besser passt;
  • die Studierenden mit analogen und digitalen Werkzeugen des Ingenieurs für die gelehrten Berufsfelder vertraut machen;
  • Bereitstellen der Lehrinhalte, des Lehrablaufs und der Lehrergebnisse digital via Moodle;
  • Bekannt machen der Beuth-Cloud und Nutzung Ihrer Funktionen.

Maßnahmen:

  • Versuchsstände bei Umbauten neben analogen arbeitenden Elementen zusätzlich mit digitaler Mess-, Steuer- und Regeltechnik aufrüsten, um Datenverlauf erfassen und auswerten zu können;
  • Zusammenarbeit mit den Studiengängen Architektur und FM zur Förderung der BIM Kompetenz im Fachbereich.

Digitalisierungsteam im FB IV

Die Digitalisierungsbeauftragten sammeln und koordinieren die Ideen / An­fragen aus dem Fachbereich zur Digitalisierung und stellen ggf. Kontakt zu anderen FB‘en her.

Von Seiten des Studienganges Architektur wird die Digitalisierung von Prof. Michael Holze betreut.

Prof. Rathey betreut die Digitalisierung beim Studiengang GET/GEM.

Weitere Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich werden nach Bedarf, Interesse und Engagement in das Digitalisierungsteam eingebunden.

 

 

Porträt Prof. Holze
Prof. Dipl.-Ing. Architekt Michael Holze

Prof. Dipl.-Ing. Architekt Michael Holze

Webseite: http://www.beuth-hochschule.de/people/detail/1007/

Prof. Dipl.-Ing. Architekt Michael Holze, Digitalisierungsbeauftragter im Fachbereich IV ist seit 2008 als Professor für Computergestützte Architekturdarstellung an der Beuth Hochschule für Technik Berlin.

Statement zu digitalen Medien in der Präsenzlehre

Folgende Ziele aus dem Bereich der digitalen Medien in der Lehre werden im FB IV mit einer hohen Priorität bearbeitet:


Ziel 1: Stärkung der didaktischen Qualität

Zur Sicherstellung von Fachwissen können CAD Techniken und die Auswertung von Datenmodellen für verschiedene Aufgaben im Bauwesen verwendet werden. Die Digitalisierung im Planungsbereich schreitet auf allen Ebenen fort, entsprechend wird in der Ausbildungskommission hinterfragt, ob die Lehrinhalte mit den aktuellen Anforderungen der Berufsbilder übereinstimmen und ggf. angepasst werden müssen. 

Ziel 2: Unterstützung studentischer Diversität

Nach Abschluss der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für den Fachbereich I sollen Lösungen erarbeitet worden sein, um die studentische Diversität weiter zu fördern.

Ziel 3: Vorbereitung auf vernetzte Arbeitswelten

Die professionelle Darstellung in sozialen Netzwerken spielt heutzutage eine wichtige Rolle für die berufliche Vernetzung, den Berufseinstieg und das Weiterkommen im Beruf. Ziel der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie ist es auch, unsere Studierenden bestens für die vernetzte Arbeitswelt vorzubereiten und diese Inhalte in der Lehre zu thematisieren und jeweils aktuell zu kommunizieren. Entsprechend soll eine modulabhängige „Internetseite“ mit aktuellen Daten und Informationen dialektisch zwischen Studierenden und Lehrenden systematisch entwickelt werden und mit dem WEB-Team in das Hochschulsystem integriert werden.


Fachbereich V – Life Sciences and Technology

Porträt Prof. Lübke
Prof. Dr. Carsten Lübke

Prof. Dr. Carsten Lübke

Webseite: http://www.beuth-hochschule.de/people/detail/1202/

Prof. Dr. Carsten Lübke ist Professor für Tissue Engineering / Zellkulturtechnik

Statement zu digitalen Medien in der Präsenzlehre

Digitale Medien werden meines Erachtens die klassische Lehre nicht ersetzen. Mit Sicherheit aber werden die neuen digitalen Möglichkeiten unsere heutige Lehre ergänzen und in Zukunft immer stärker verändern. Neue Digitale Wege bieten ergänzende Möglichkeiten der Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden und Lernenden untereinander, so wie individualisierte, digital gestützte Lernformen und orts- und zeitunabhängiges Lernen.

Erste Erfahrungen konnte ich mit Tablets im Laborpraktikum sammeln. Hier können Ergebnisse verschiedener Gruppen zeitgleich kollaborativ gesammelt und bewertet werden (elektronisches Laborbuch). Zudem bieten die Geräte ergänzendes Skriptmaterial, welches von jedem Studierenden individuell während der Laborarbeit genutzt werden kann. Interessante mikroskopische Daten können bei Bedarf für alle Seminargruppen live auf den Geräten sichtbar gemacht werden. Die Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien im Laboralltag sind vielfältig. Laborsimulationen, real oder spielerisch (Gamification) wurden im FachbereichV bereits entwickelt und getestet. 

Was gut und was schlecht ist, kann man höchstwahrscheinlich nicht pauschal festlegen. So individuell wie die Lehrinhalte der Module sind, so individuell ist höchstwahrscheinlich auch die richtige Wahl der Toole für die Digitalisierung der Lehre. Der Fachbereich V unterstützt daher seine Kolleg*innen bei den vielfältigen Möglichkeiten. 

Gerade im Life Sciences Bereich, wo es um das Verständnis hochkomplexer naturwissenschaftlicher Zusammenhänge geht, sehe ich für ergänzende digitale Lehrinhalte und Lernformen einen Vorteil für uns alle.

 

 

Porträt Prof. Rohlfing
Prof. Dr. Ing. Inés Maria Rohlfing

Prof. Dr. Ing. Inés Maria Rohlfing

Webseite: http://www.beuth-hochschule.de/people/detail/1199/

Prof. Dr. Ing. Inés Maria Rohlfing ist Professorin für Bautechnik und Bauabwicklung

Statement zu digitalen Medien in der Präsenzlehre

Digitale Medien in der Lehre stellen uns vor große Herausforderungen. Es geht nicht nur darum, die Lehre modern zu gestalten. Vielmehr geht es darum, eine menschliche Lehre zu vertreten und zu erhalten. Diese können digitale Medien unterstützen oder auch unterminieren. Wir müssen uns daher mit Vorsicht und Vorausschau weiterentwickeln zum Wohle der Studierenden.

Digitalisierungsstrategie und Digitalisierungsteam am Fachbereich V

Digitalisierungsstrategie im FB V

Im Fokus steht die didaktische Qualität. Hierfür wurde ein Kompetenzteam „digitale Lehre“ gegründet. Es bietet Hilfe für alle, die Informationen oder Unterstützung in der digitalen Lehre benötigen. Gleichzeitig sollen Erfahrungen mit E-Learning-Tools gesammelt und digitale Lehrveranstaltungsideen evaluiert werden. Es finden regelmäßig Info-Veranstaltungen für Kollegen statt.

 

Digitalisierungsteam im FB V

Das Digitalisierungsteam besteht aus Vertretern aller Statusgruppen und allen Studiengängen:

Prof. Dr. Kabbert (Studiengang Lebensmitteltechnologie)

Frau Dipl.-Ing. Kaiser (Studiengang Verpackungstechnik)

Prof. Dr. Carsten Lübke (Studiengang Biotechnologie)

Prof. Dr. Inés Maria Rohlfing (Studiengang Landschaftsarchitektur)

Herr Matthias Schüller – Student ((Studiengang Landschaftsarchitektur)

Frau Gastdozentin Dr. Maja Streßmann (Studiengang Biotechnologie)

Herr Dipl.-Ing. Godebald Voit (Studiengang Landschaftsarchitektur

 

Was sind die Aufgaben des Digitalisierungsteams im FB V?

Aufgabe des Kompetenzteams ist die Unterstützung der Kollegen durch Veranstaltungen (von und für Kollegen). Es berät neu berufene Kollegen und weist auf die Möglichkeit der Lehrermäßigung für Neuberufene hin. Lehrbeauftragte sollen zusätzlich handliche Informationen über den Leitfaden für Lehrbeauftragte erhalten. Das Kompetenzteam konzipiert weiterhin eine strukurelle Lösung für die fehlenden PC-Räume. Zwecks Qualitätssicherung soll ein AW-Modul „E-Learning-Kompetenz“ geschaffen werden, um Erfahrungen mit der digitalen Lehre besser evaluieren zu können. Dabei können auch digitale E-Learning-Module studiengangsübergreifend entwickelt werden (z.B. Konzept für die Sicherheitsunterweisung mittels Lehrvideos). Da bei den Studierenden noch ein weitgehend unkritischer Umgang mit digitalen Medien herrscht, sollen Studierende in der Lehre verstärkt sensibilisiert werden.


Fachbereich VI – Informatik und Medien

Porträt Prof. Konert
Prof. Dr.-Ing. Johannes Konert

Prof. Dr.-Ing. Johannes Konert

Webseite: https://prof.beuth-hochschule.de/konert/

Fachgebiet Web Engineering

Statement zu digitalen Medien in der Präsenzlehre

Digitale Medien können unser Angebot an Lernressourcen und Lernszenarien bereichern. Das Spektrum reicht von Veranschaulichung und Simulation bis hin zu interaktiven Medien für selbstreguliertes Lernen und Projekt-orientierten Unterricht zur Förderung von Problemlösekompetenz. Vernetzung von Studierenden untereinander und mit dem Lehrenden über die Präsenzzeit hinaus, kann zur Verbesserung der Lehrerfahrung und der Lernerfahrung dienen.

Digitale Medien und digitale Werkzeuge helfen bei dieser durchlässigen Vernetzung, wenn Sie richtig eingesetzt und eingebettet sind. Dabei werden neue Formen von Inklusion und Umgang mit Diversität möglich. Als besondere Herausforderung sehe ich dabei etablierte Paradigmen der Hochschule gemeinsam mit allen Beteiligten in die digitale Zukunft zu überführen. Neben dem Angebot der passenden Infrastruktur kommt es dann auch auf die Veränderungsbereitschaft und Unterstützung der Lehrenden und Lernenden in diesem Veränderungsprozess an.

Es ist heute noch gar nicht klar, wie die Lernszenarien und -angebote aussehen werden, die mittels Digitalisierung der Lehre möglich werden. Wieviel Individualisierung des Studierendenalltags ist möglich? Wie sieht die digitalisierte, interaktive Lehre der Zukunft aus? Wie kann damit das humboldtsche Bildungsideal weiter gefördert werden? Die Forschung am Fachbereich 6 beschäftigt sich grundsätzlich mit Fragen der Mediennutzung, -wirkung und technischen Herausforderungen, mit denen wir stets die Grenzen des Möglichen neu setzen. Ich möchte diese Expertise für die Arbeit in der Digitalisierungskommission nutzen.

 

 

Porträt
Prof. Dr. Thomas Off

Prof. Dr. Thomas Off

Webseite: https://prof.beuth-hochschule.de/off/

Prof. Dr. Thomas Off ist Professor für Angewandte Informatik. Er unterrichtet schwerpunktmäßig Wirtschaftsinformatik. Seit seiner Berufung an der Beuth Hochschule für Technik im Jahr 2012 setzt er digitale Inhalte in seinen Lehrveranstaltungen ein, produziert Lehrvideos und experimentiert mit neuartigen Lernformen, die stärker als bisher auf digitalen Inhalten basieren.

Statement zu digitalen Medien in der Präsenzlehre

Zur Stärkung der didaktischen Qualität und der studentischen Diversität bietet die Digitalisierung eine besondere Chance. Studierende können beispielsweise Lehrvideos zum individualisierten Lernen im Rahmen der Lehrveranstaltungen einsetzen. Besonders in Programmierübungen und in Übungen zur Modellierung komplexer Systeme profitieren Studierende, weil z.B. unabhängig von den Vorkenntnissen, dem Lernniveau und der eigenen Lerngeschwindigkeit ein individualisiertes Lernen ermöglicht wird, was in klassischen Lehrveranstaltungen kaum erreicht werden kann.

Es zeichnen sich aber auch Grenzen der Digitalisierung ab, z.B. wenn es um die Vermittlung sozialer Fähigkeiten und Teamarbeit geht. Deshalb kommt es besonders auf die zielgerichtete Entwicklung der Digitalisierung an.


Fachbereich VII – Elektrotechnik – Mechatronik – Optometrie

Prof. Dr. Manfred Hild

Prof. Dr. Manfred Hild

Webseite: http://www.beuth-hochschule.de/people/detail/1545/

Prof. Dr. Manfred Hild ist Professor für Digitale Systeme.


Fachbereich VIII – Maschinenbau – Veranstaltungstechnik – Verfahrenstechnik

Porträt Prof. Lee
Prof. Dr. Jung-Hwa Lee

Prof. Dr. Jung-Hwa Lee 

Webseite: www.beuth-hochschule.de/people/detail/1251/

Prof. Dr. Jung-Hwa Lee ist Professor für Automatisierungstechnik.

Statement zu digitalen Medien in der Präsenzlehre

Studierende und Lehrende in Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Veranstaltungstechnik erwarten vom Einsatz Digitaler Medien in der Lehre eine Unterstützung beim Verstehen komplexer technischer Sachverhalte.

Digitalisierungsstrategie und Digitalisierungsteam am Fachbereich VIII

„Wir haben als Leitsatz ‘Select and focus on core learning competences’ formuliert. Das bedeutet, dass die Digitalisierung dabei helfen muss, die wertvolle Zeit der Präsenzlehre, besonders in den Laboren, besser zu nutzen. So kann zum Beispiel fehlendes Grundlagenwissen individuell durch digitale Medien erarbeitet werden, ohne die Qualität der Veranstaltung zu beeinträchtigen“.

nach oben


Aufgaben der Digitalisierungsbeauftragten

Die Aufgaben der Digitalisierungsbeauftragten umfassen (u. A.):

  • Bestandsaufnahme zum aktuellen Einsatz von digitalen Medien in der Lehre im Fachbereich
  • Information der Fachbereichsmitglieder über Grenzen und Möglichkeiten der Digitalen Medien in der Hochschullehre
  • Unterstützung von Kollegen/innen bei der Einführung und Ergänzung des Einsatzes digitaler Medien
  • Steuerung des Prozesses der Strategieweiterentwicklung und -umsetzung im Fachbereich unter Berücksichtigung der 3 zentralen Ziele der Digitalisierung in der Lehre.
  • Aktive Beteiligung in der Digitalisierungskommission