Lehraufenthalte an unseren Erasmus-Partnerhochschulen

Zu Lehrzwecken ins Ausland: Was ist Ziel der Lehrendenmobilität mit Erasmus+?

Erasmus+ ermöglicht Lehraufenthalte an unseren Erasmus-Partnerhochschulen zum Ausbau der Internationalisierung. Durch Ihre Dozentur stärken Sie die europäische Dimension der Gasthochschule, ergänzen das Lehrangebot und vermitteln Ihr Fachwissen Studierenden, die nicht im Ausland studieren wollen oder können. Darüber hinaus stärken Sie das internationale Netzwerk der Beuth-Hochschule. Im Fokus steht die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme ebenso wie der Austausch von Lehrinhalten und -methoden.


Der persönliche Mehrwert Ihres Erasmus+ Aufenthaltes entsteht durch einen intensiven fachlichen Austausch, durch neue Perspektiven und dem Eintauchen in eine fremde Kultur.

Geförderte Personen

  • ProfessorInnen, DozentInnen und Lehrbeauftragte mit vertraglichem Verhältnis zur Hochschule
  • Wissenschaftliche MitarbeiterIinnen
  • DoktorandInnen, die in der Lehre tätig sind

  „Lehre“ ist weit definiert: So können Sie beispielsweise nicht nur Vorlesungen halten und Seminare unterrichten, sondern sich beispielsweise auch an Prüfungen und Rigorosa beteiligen, DoktorandInnen betreuen, Vorträge und Tutorien halten oder gemeinsame Veranstaltungen anbieten.

Das notwendige Unterrichtspensum je Aufenthalt liegt bei acht Stunden für die erste Aufenthaltswoche (5 Tage oder kürzerer Aufenthalt). Für jeden weiteren Aufenthaltstag über eine Woche hinaus wird die Mindeststundenanzahl anteilig berechnet.

Es können Lehrtätigkeit und Fort- /Weiterbildung kombiniert werden. Dann reduziert sich das Lehrdeputat auf 4 Stunden pro Woche.

Sie können an jede Hochschule mit einer gültigen Erasmus Charta of Higher Education gehen. Dazu gehören selbstverständlich unsere Partnerhochschulen, an denen ein Aufenthalt besonders zu empfehlen ist.

Lehraufenthalte dauern

  • je nach Vorhaben und geographischer Distanz 2 bis 5 Tage 
  • in unseren K 107 Projekten: mind. 5 bis max. 14 Tage

Die Kosten werden durch das Erasmus Programm der Europäischen Union getragen. Sie erhalten ein sogenanntes Stipendium. Das Stipendium besteht aus einer Reisekostenpauschale (zwischen 180 und 360 Euro) sowie einer Aufenthaltspauschale (zwischen 140 und 180 Euro pro Tag). Das Stipendium ist abhängig von der geographischen Distanz und orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Programmländern.

Für MitarbeiterInnen mit einem nachgewiesenen Grad der Behinderung von 30 können Sondermittel zur Deckung von Mehraufwänden beantragt werden.

Teilnahmegebühren können aus dem Erasmus+ Programm nicht übernommen werden.

Vor dem Aufenthalt

1. Ggf. Beratungsgespräch bei Olivia Key

2. Interessensbekundung an Olivia Key

Bitte teilen Sie als erstes dem Auslandsamt formlos per Email mit, dass Sie einen Lehraufenthalt im Ausland planen und eine Erasmus+ Förderung dafür beantragen möchten.

Bitte nennen Sie dabei so konkret wie möglich

  • Zielort, Zieleinrichtung und Ihre dortige Ansprechperson
  • Datum von Anreise und Abreise und Zeitraum der Unterrichtstage vor Ort
  • Knapp zusammengefasst: Thema, Umfang, Zielgruppe der geplanten Lehrtätigkeit

Sie erhalten daraufhin eine Rückmeldung des Auslandsamts, ob Ihr Vorhaben vorgemerkt werden kann. Das Auslandsamt trifft hinsichtlich der eingehenden Interessenbekundungen eine Auswahl.

3. Wenn Ihr Vorhaben von uns geprüft und vornotiert ist, dann erhalten Sie von uns eine sogenannte Mobilitätsvereinbarung, die Sie und Ihre Partnereinrichtung unterschreiben müssen.

4. Rücksendung der Mobilitätsvereinbarung und Dienstreiseantrag an Diana Schreyer

  • Senden Sie bitte die unterschriebene Mobilitätsvereinbarung zurück zusammen mit einem vollständig ausgefüllten und von Ihnen und Ihrem Vorgesetzen unterschriebenen Dienstreiseantrag
  • Wir ergänzen Informationen zur Kontierung und senden den Dienstreiseantrag an die Verwaltung zur weiteren Bearbeitung. Erst wenn Sie den vom Präsidenten unterschriebenen Dienstreiseantrag zurückerhalten haben, gilt Ihre Reise als wirklich genehmigt. Von diesem senden Sie uns bitte einen Scan zu.
  • Erst danach erhalten Sie einen Stipendienvertrag, der uns erlaubt, Ihnen den Aufenthalt zu finanzieren.
  • Wir raten Ihnen, erst jetzt die Buchung Ihrer Reise vorzunehmen.
  • Wenden Sie sich nun an Frau Henkens von der Personalabteilung, damit Sie Ihnen die A1-Entsendebescheinigung ausstellt, die Sie während Ihres Aufenthalts immer bei sich führen müssen.

Während des Aufenthalts

Manchmal bitten Ihre Gastgeber Sie um eine spontane Vorstellung der Beuth-Hochschule. Bitte lassen Sie sich von Olivia Key die aktuelle englischsprachige ppt zur Vorstellung der Beuth Hochschule zusenden.

Nach dem Aufenthalt

5. Sie schicken bitte Diana Schreyer

  • ein ausgefülltes Bestätigungsschreiben (die Vorlage erhalten Sie vom AA/IO) und
  • füllen einen kurzen Onlinebericht aus, für den Sie automatisch einen Link von der EU erhalten.

6. Die Überweisung der Reise- und Aufenthaltspauschalen erfolgt erst dann durch die Drittmittelabteilung.

Bald finden Sie hier die ersten Erfahrungsberichte von Lehrenden der Beuth Hochschule.

Allgemeine Fragen und Interessensbekundung: Olivia Key

Administrative Fragen und Stipendienvergabe : Diana Schreyer