Aktuelles und Termine

Wiederwahl der zentralen Frauenbeauftragten

Zum 1. September startet Susanne Plaumann ihre zweite Amtszeit als Zentrale Frauenbeauftragte der Beuth Hochschule - für weitere vier Jahre.

Am 13. Juni hat der Frauenrat, das achtköpfige, viertelparitätisch zusammengesetzte Wahlgremium,  Frau Plaumann gewählt. Die Präsidentin hat sie bestellt.

„Mein Ziel ist es, Personal- und Organisationsentwicklung enger mit Geschlechtergerechtigkeit und Frauenförderung zusammenzuführen. Auf der Basis von Ist-Analysen in Frauenförderplänen der (Fach-)Bereiche gilt es Maßnahmen zu entwickeln, die als Bestandteil eines Personalentwicklungskonzepts zum Erfolg führen. Im November beginnt eine neue Mitarbeiterin mit der Hauptaufgabe Personalentwicklung. Hier kann ich mir eine enge Zusammenarbeit im Dialog mit der neuen Hochschulleitung vorstellen. Schnell umsetzen können wir ein interessantes Weiterbildungsprogramm für alle Mitglieder der Hochschule, z.B. um die Gendersensibilität zu erhöhen.
Mit der Verabschiedung  der ‚Richtlinie für ein respektvolles, diskriminierungsfreies Miteinander‘  ist ein weiterer Meilenstein erreicht, und ich unterstütze die Hochschule sehr gerne in der konkreten Umsetzung und Ausgestaltung bei der Antidiskriminierungsarbeit.

Mit 22% Professorinnen haben wir aktuell zwar einen Spitzenwert erreicht, der Anteil von Frauen bei den Professuren und Studierenden entwickelt sich in den letzten 10 Jahren aber so langsam, dass er nahezu stagniert. Es wäre schön, hier eine deutlich schnellere Entwicklung an den Fachbereichen zu haben. Ideen dazu gibt es genug. Ein Orientierungsstudium anzubieten, wäre eine Möglichkeit mehr Frauen für die zukunftsträchtigen MINT-Fächer zu gewinnen. Für die Gewinnung von Professorinnen müssen wir viel früher als bisher aktiv werden.

Trotz der Gleichstellungserfolge der letzten dreißig Jahre, müssen wir weiter am Ball bleiben. Ich freue mich auf die nächsten vier Jahre und hoffe möglichst viele meiner Ideen in die Umsetzung zu bringen.“

Die Arbeitsgrundlage der Frauenbeauftragten bildet das Berliner Hochschulgesetz (§ 59). Hauptanliegen ist es, Frauen in allen Angelegenheiten an der Hochschule zu vertreten und die Hochschulleitung sowie die Gremien darin zu unterstützen, ihren Gleichstellungsauftrag, der Geschlechtergerechtigkeit zu erfüllen. Da es nach wie vor eine gesellschaftliche Machtasymmetrie zwischen Frauen und Männern gibt, gilt es, die Strukturen der Hochschule dahingehend anzupassen, dass alle die gleichen Chancen haben. Neben der Beseitigung der Unterrepräsentanz von Frauen, z.B. bei Professuren und in einigen Studiengängen, gibt es auch qualitative Ziele: Die Hochschule muss Studium und Beruf so gestalten, dass die Vereinbarkeit mit anderen Lebensbereichen möglich ist. Da Frauen sehr unterschiedlich sind, spielt Diversität auch im Aufgabenprofil einer Frauenbeauftragten eine wichtige Rolle.

 


Veranstaltungen

JAN
24

Fr, 24.01.2020, 14:00 Uhr

Eintauchen in die Welt von Berufungsverfahren

FEB
06

Do, 06.02.2020, 16:30 Uhr

Studentinnen und Berufstätige berichten


Frauenstammtisch

Herzlich Willkommen zum Frauenstammtisch im Eschenbräu (Triftstraße 67).
Der nächste Termin wird in Kürze bekanntgegeben.


Dienstvereinbarung Mobile Arbeit

Die Dienstvereinbarung zum alternierenden mobilen Arbeiten an der Beuth HS wurde Ende April von der Präsidentin und dem Personalrat unterzeichnet. Ab sofort können Sie einen Antrag über Ihre Fachvorgesetzte/ Ihren Fachvorgesetzten an das Personalreferat stellen.


Neu: Beschwerdeformular für anonyme Mitteilungen

Die Hochschule möchte Ihnen die Möglichkeit eröffnen, anonym Vorkommnisse und Beschwerden mitzuteilen, die Ihre persönlichen Grenzen überschreiten (Diskriminierung). Ein Formular finden Sie hier.


Vorschau: Workshop für Studentinnen: Antidiskriminierung

Mobbing, Stalking, sexualisierte Belästigung und Übergriffe, Sexismus im Alltag, an der Hochschule, in den Medien – diese und viele andere Begriffe schwirren immer wieder durch den Raum und stiften bisweilen große Verwirrung. In diesem Workshop für Studentinnen* der Beuth Hochschule für Technik bringen wir in einem erstem Schritt Klarheit in den Begriffsdschungel, um dann im zweiten Schritt mehr Sicherheit im (sprachlichen und alltäglichem) Umgang mit schwierigen Situationen zu gewinnen. Wie viel Nähe, wie viel Distanz ist nötig für einen respektvollem Umgang an der Hochschule? Was kann ich machen, wenn ich einen Übergriff beobachte? Für diese und andere Fragen bietet der Workshop Raum zum Austauschen, zum Klären und die eigenen Handlungsmöglichkeiten, z.B. in (alltags-)sexistischen Situationen, auszuloten.

- voraussichtlich im November 2019 -