Aktuelles und Termine

Planung für das Sommersemester 2020

Die aktuelle Situation fordert uns alle: An der Hochschule, aber auch in der Stadt oder der Familie. Im Frauen- und Gleichstellungsbüro passen wir daher unsere Planungen für das kommende Semester an und suchen neue Wege Gleichstellungspolitik zu gestalten und Informationen zur Verfügung zu stellen. Nutzen sie daher mehr als üblich, den Weg über eine Email, wenn sie ein Anliegen haben. Eine telefonische Beratung ist möglich. Bitte melden sie sich per Email mit Ihrem Anliegen an, ich rufe sie gern zurück.

Besonders Eltern und insbesondere Mütter sind in der jetzigen Situation besonders belastet. Bitte beachten sie unsere Einträge unter Familie in der Hochschule. 

Wir wollen weiterhin über die möglichen Karrierewege an diese Hochschule oder auf eine Professur informieren und planen daher ein virtuelles Format im Juni.

"Kein Raum für Sexismus" wird ein weiterer Schwerpunkt sein.  Mit der Karte Sexismus-Bingo, die sie über uns zur Auslage bekommen können, möchten wir die Mitglieder der Hochschule weiter sensibilisieren und Sexismus abstellen.

Im Zuge der Modernisierung der Hochschule soll neben einem neuen Leitbild auch ein neuer Name für die Hochschule gefunden werden. In der neu gebildeten Antidiskriminierungskommission wird sich die Hochschule mit Beschwerdewegen auseinandersetzen und Konfliktberater*innen schulen und einsetzen. In diese Entwicklungen werde ich das Anliegen von Geschlechtergerechtigkeit aktiv einbringen.

Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten hat am 13. März die Kapagne gestartet: "FAIRnetzt euch mit den Hochschulsekretariaten: Gute Arbeitsbedingungen für alle!" Das Plenum der Frauenbeauftragten unterstützt mit einem solidarischen Beschluss diese Initiative, die mit den "Göttinger Grundsätzen  guter Hochschuladministration"  ihren Anfang genommen hat und schließen uns den Forderungen an:" Durch Hochschulreform, Drittmittelakquise, Digitalisierung, Internationalisierungsstrategien usw. haben sich die fachlichen Anforderungen ernorm erweitert. Diese Änderungen wirken sich auf die Arbeit der Hochschulsekretär*innen aus, deren Tätigkeiten nach dem Prinzip der "Allzuständigkeit" sehr ausdifferenziert wurden, ohne dass sich die bisherige Eingruppierungspraxis dem angepasst hätte. Die Wertschätzung für diese Funktion und deren hochwertigen Tätigkeiten müssen unbedingt sowohl ideell als auch materiell abgebildet werden." (Auszug)


Dienstvereinbarung Mobile Arbeit

Die Dienstvereinbarung zum alternierenden mobilen Arbeiten an der Beuth HS wurde Ende April von der Präsidentin und dem Personalrat unterzeichnet. Ab sofort können Sie einen Antrag über Ihre Fachvorgesetzte/ Ihren Fachvorgesetzten an das Personalreferat stellen.


Beschwerdeformular für anonyme Mitteilungen

Die Hochschule möchte Ihnen die Möglichkeit eröffnen, anonym Vorkommnisse und Beschwerden mitzuteilen, die Ihre persönlichen Grenzen überschreiten (Diskriminierung). Hierzu wurde ein Formular eingerichtet. 


Wiederwahl der zentralen Frauenbeauftragten

Zum 1. September startet Susanne Plaumann ihre zweite Amtszeit als Zentrale Frauenbeauftragte der Beuth Hochschule - für weitere vier Jahre.

Am 13. Juni hat der Frauenrat, das achtköpfige, viertelparitätisch zusammengesetzte Wahlgremium,  Frau Plaumann gewählt. Die Präsidentin hat sie bestellt.

„Mein Ziel ist es, Personal- und Organisationsentwicklung enger mit Geschlechtergerechtigkeit und Frauenförderung zusammenzuführen. Auf der Basis von Ist-Analysen in Frauenförderplänen der (Fach-)Bereiche gilt es Maßnahmen zu entwickeln, die als Bestandteil eines Personalentwicklungskonzepts zum Erfolg führen. Im November beginnt eine neue Mitarbeiterin mit der Hauptaufgabe Personalentwicklung. Hier kann ich mir eine enge Zusammenarbeit im Dialog mit der neuen Hochschulleitung vorstellen. Schnell umsetzen können wir ein interessantes Weiterbildungsprogramm für alle Mitglieder der Hochschule, z.B. um die Gendersensibilität zu erhöhen.
Mit der Verabschiedung  der ‚Richtlinie für ein respektvolles, diskriminierungsfreies Miteinander‘  ist ein weiterer Meilenstein erreicht, und ich unterstütze die Hochschule sehr gerne in der konkreten Umsetzung und Ausgestaltung bei der Antidiskriminierungsarbeit.

Mit 22% Professorinnen haben wir aktuell zwar einen Spitzenwert erreicht, der Anteil von Frauen bei den Professuren und Studierenden entwickelt sich in den letzten 10 Jahren aber so langsam, dass er nahezu stagniert. Es wäre schön, hier eine deutlich schnellere Entwicklung an den Fachbereichen zu haben. Ideen dazu gibt es genug. Ein Orientierungsstudium anzubieten, wäre eine Möglichkeit mehr Frauen für die zukunftsträchtigen MINT-Fächer zu gewinnen. Für die Gewinnung von Professorinnen müssen wir viel früher als bisher aktiv werden.

Trotz der Gleichstellungserfolge der letzten dreißig Jahre, müssen wir weiter am Ball bleiben. Ich freue mich auf die nächsten vier Jahre und hoffe möglichst viele meiner Ideen in die Umsetzung zu bringen.“

Die Arbeitsgrundlage der Frauenbeauftragten bildet das Berliner Hochschulgesetz (§ 59). Hauptanliegen ist es, Frauen in allen Angelegenheiten an der Hochschule zu vertreten und die Hochschulleitung sowie die Gremien darin zu unterstützen, ihren Gleichstellungsauftrag, der Geschlechtergerechtigkeit zu erfüllen. Da es nach wie vor eine gesellschaftliche Machtasymmetrie zwischen Frauen und Männern gibt, gilt es, die Strukturen der Hochschule dahingehend anzupassen, dass alle die gleichen Chancen haben. Neben der Beseitigung der Unterrepräsentanz von Frauen, z.B. bei Professuren und in einigen Studiengängen, gibt es auch qualitative Ziele: Die Hochschule muss Studium und Beruf so gestalten, dass die Vereinbarkeit mit anderen Lebensbereichen möglich ist. Da Frauen sehr unterschiedlich sind, spielt Diversität auch im Aufgabenprofil einer Frauenbeauftragten eine wichtige Rolle. 


Veranstaltungen

MRZ
09

09.03.2020 - 18.07.2020

Mitarbeiterinnen, Professorinnen und Studentinnen zeigen, was ihren Arbeitsplatz besonders macht

APR
20

20.04.2020 - 15.07.2020

JUN
02

Di, 02.06.2020, 20:30 Uhr

Filmvorführung mit anschließendem Live-Gespräch

JUN
04

Do, 04.06.2020, 19:00 Uhr

Online-Diskussion zu Fürsorgearbeit und Rentenansprüchen

JUN
22

Mo, 22.06.2020, 10:00 Uhr

Sicher und souverän kommunizieren im Lehralltag.

JUN
29

Mo, 29.06.2020, 10:00 Uhr

Sicher und souverän kommunizieren im Lehralltag.