Rückblick

Promotion - Mein Weg zum Doktortitel

Infoveranstaltung für Promotionsinteressentinnen mit Berufserfahrung

Termin: Mittwoch, 21. April 2021, 18:00 - 19:30

Wer nach einer Phase der Berufserfahrung promovieren möchte, hat oft klare Motivationsgründe. Wir informieren Sie, wie auch die praktische Umsetzung erfolgreich gelingen kann. In der Online-Veranstaltung werden u. a. Fragen zur Themen- und Betreuungssuche, zur Finanzierung bzw. einer berufsbegleitenden Promotion sowie zur Vereinbarkeit von Privatleben/Familie und Promotion beantwortet. Dabei haben Sie Gelegenheit, mit geladenen Gästen zu sprechen, die aus ihrer Erfahrung berichten und Ihnen zudem hilfreiche Tipps für eine Hochschulkarriere geben können.

Gäste

  • Janine Kupfernagel, Beuth-Promovendin aus dem Bereich der Bionik
  • Prof. Dr.-Ing. Katrin Wolf, Bereich Informatik und Medien

Wir bitten um Anmeldung mit Angabe der abgeschlossenen Studienrichtung. Die Veranstaltung findet auf Zoom statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie am Tag vor der Veranstaltung.

Besonders begrüßen wir die Teilnahme von Frauen of Color, Frauen mit Migrationsgeschichte und Frauen aus nicht-akademischen Familien.


Berufsperspektive: Professorin an einer Hochschule

Online-Veranstaltung zum Thema HAW-Professur

Termin: Dienstag, 20. April 2021, 16:00-18:30 Uhr

Das Berufsbild von Professuren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) zeichnet sich durch hohe Eigenverantwortung, Flexibilität und einer engen Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Lehre aus. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Berufsweg insbesondere in den Technik- und Naturwissenschaften näher vorgestellt. Zu Gast sind drei Professorinnen verschiedener Hochschulen, die über ihren Werdegang berichten und auch für Fragen zur Verfügung stehen:

  • Prof. Dr. rer. nat. Immelyn Domnick: Professur für Geoinformation, Kartographie und Geographie an der Beuth Hochschule
  • Prof. Dr. Anna-Maria von Saucken: Professur für Wirtschaftsinformatik insb. betriebliche Informationssysteme an der HWR Berlin
  • Prof. Dr. Amy Siu: Professur für Softwareentwicklung an der Beuth Hochschule
  • Prof. Dr. techn. Katja Ninnemann: Professur für Digitalisierung und Workspace Management an der HTW Berlin

Folgende Fragen werden im Mittelpunkt stehen:

  • Wie sieht der Berufsalltag einer Professorin aus?
  • Wie gelingt der Karriereweg und ggf. der Wechsel aus Industrie und Wirtschaft an die Hochschule?
  • Welche Besonderheiten in Bezug auf HAWs gibt es?
  • Wie verändert die Digitalisierung die Lehre?

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, detaillierte Informationen zu Berufungsverfahren und den Bewerbungsvoraussetzungen können auf der Webseite der zentralen Frauenbeauftragten der HWR Berlin oder beim Gender- und Technik-Zentrum (GuTZ) der Beuth Hochschule [de/eng] nachgelesen werden. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Fragen können gern auf Englisch gestellt werden.

Bitte nutzen Sie das Anmeldeformular für die Registrierung. Fragen und Anregungen können gerne gerichtet werden an be-a-professor[at]beuth-hochschule.de. Die Veranstaltung findet auf Zoom statt. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie die entsprechenden Zugangsdaten.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln zur Förderung der Gleichstellung des Landes Berlin (BCP) und den einzelnen Hochschulen.


Diversity und Antidiskriminierung

Online-Sensibilisierungsseminar für Mitrarbeitende der Hochschule

Termin: Dienstag, 20. April 2021 von 9:30-14:00 Uhr

Das Seminar vermittelt die theoretischen Grundlagen von Stereotypen und Vorurteilen und bietet einen Raum, eigene Denk- und Handlungsmuster zu reflektieren. Eingegangen wird insbesondere auf Ausgrenzungsmechanismen und Diskriminierung auf individueller und struktureller Ebene. In einer abschließenden Einheit werden Handlungsstrategien für einen besseren Umgang mit Vielfalt und Antidiskriminierung entwickelt.

Das Seminar richtet sich in erster Linie an alle, die im vergangenen Jahr an der Weiterbildung zur Konfliktberatung teilgenommen haben oder sich generell für die Konfliktberatung interessieren. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Trainerin

Dr. Cassandra Ellerbe ist zertifizierte Trainerin und Coach mit den Schwerpunkten Diversity und interkulturelle Kommunikation. Sie hat einen PhD in Comparative Cultural Studies/Anthropology der Universität Gent, Belgien.  Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Flucht und Migration, Black European &, Gender Studies, Anti-Rassismus Arbeit und Diversity.


#4GenderStudies

Online-Event mit einem Quiz zum Thema Rassismus

Termin: Freitag, 18. Dezember 2020

Zum diesjährigen Wissenschaftstag am 18. Dezember beteiligt sich das GuTZ mit einem Quiz. Es werden Fragen zum Thema Rassismus gestellt, dem diesjährigen Schwerpunkt des Wissenschaftstags. Interessierte können ihr Wissen zu dem Thema testen. Alle Antworten sind mit Erläuterungen versehen und geben Hinweise zum Weiterlesen.

Über den Wissenschaftstag

In diesem Jahr findet bereits zum vierten Mal der Wissenschaftstag #4GenderStudies statt. Themenschwerpunkt ist Rassismus und Gender Studies und die Überschneidung von gender und race. Hintergrund ist die Frage, welchen Beitrag die Gender Studies als Disziplin leisten können, wenn es um die Aufdeckung und Bekämpfung rassistischer Strukturen in der Wissenschaft geht. Dabei spielen auch Formen des Widerstands und die Möglichkeit von Solidarität mit Black Lives Matter und anderen Bewegungen eine wichtige Rolle.

Innerhalb der Gender Studies betonen intersektionale Ansätze, dass Überschneidungen zwischen Geschlecht und anderen Strukturkategorien wie Alter, Herkunft, sexuelle Orientierung, Religion, Ability, aber auch rassistischen Zuschreibungen, Abwertungen und Ausgrenzungen in den Blick genommen werden müssen. Rassismus als strukturelles Problem steht im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen und hat ganz unterschiedliche Erscheinungsformen. Doch es ist die gleiche Struktur der Ausgrenzung, Abwertung und Benachteiligung, die Racial Profiling und Polizeigewalt zugrunde liegt wie auch Alltagsrassismus an Hochschulen, anti-muslimischem Rassismus oder der institutionellen Ausgrenzung von BIPoC. Weitere Informationen zum Wissenschaftstag und die Aktionen anderer Hochschulen sind auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen der Berliner Hochschulen zusammengestellt.


Mein Weg zum Doktortitel

Webmeeting für promotionsinteressierte Masterstudentinnen und -absolventinnen

Termin: Mittwoch, 4. November 2020 von 18:00-19:30 Uhr

Hallo, Marhaba und Salam!

Du bist dir noch unsicher, was genau es heißt, zu promovieren und ob du das schaffen kannst? In einem Webmeeting für Masterstudentinnen und -absolventinnen aus Fachhochschulen bekommst du alle wesentlichen Informationen, die dir die Entscheidung und die ersten Schritte erleichtern sollen.

Unter anderem geht es im Webinar um Fragen zur Suche eines Promotionsthemas und einer Betreuung, zur Finanzierung der Promotionszeit und zu Vereinbarkeit von Familienaufgaben und Promotion.

Alle Masterstudentinnen und -absolventinnen, die sich für eine Promotion interessieren, sind herzlich eingeladen am Webinar teilzunehmen. Besonders begrüßen wir die Teilnahme von muslimischen Studentinnen und Absolventinnen.

Wir freuen uns auf euch!


Mein Weg zur Promotion

Online-Infoveranstaltung für promotionsinteressierte Masterstudentinnen und -absolventinnen

Datum: Mittwoch, 21. Oktober, 16:00-17:30 Uhr

Du bist dir noch unsicher, was genau es heißt, zu promovieren und ob du das schaffen kannst? In einer Infoveranstaltung für Absolventinnen und Studentinnen der Beuth Hochschule bekommst du alle wesentlichen Informationen, die dir die Entscheidung und die ersten Schritte erleichtern sollen.

Da der Weg zur Promotion an Fachhochschulen noch nicht so etabliert ist, wie dies an Universitäten der Fall ist, beantworten wir neben generellen Fragen zur Promotion auch spezifische, die den Erhalt eines Doktortitels an einer Fachhochschule beleuchtet. Unter anderem beantworten wir Frage zum Promotionsthema, der Betreuungssuche, der Finanzierung der Promotionszeit und zur Vereinbarkeit von Familienaufgaben und Promotion. Gerne gehen wir auch auf eure Fragen ein, die ihr uns während der Veranstaltung mitteilen könnt.

Besonders begrüßen wir die Teilnahme von Frauen, die als erste in der Familie einen Hochschulabschluss erworben haben, sowie Frauen of Color und Frauen mit Migrationsgeschichte.

Wir freuen uns auf euch!


Can I be a professor? Universities of Applied Sciences: A career opportunity?

Online Workshop on the successful path to a professorship at a University of Applied Sciences (UAS)

Date: Oct 15th 2020, 4-7pm (CEST/UTC+2)

At first sight the German academic system seems inscrutable and vague. To be successful requires taking several steps and a certain understanding of the underlying mechanisms. Nevertheless, the reward of finally becoming a professor seems worth the struggle; it includes a lifelong position with a steadily raising salary and in many cases professors even become civil servants.

The Universities of Applied Sciences (UAS) are different from full universities: Their main focus lies on teaching students all the necessary skills for a successful professional life. Professors are free to also do research or apply for third party funding, there is however no pressure to publish scientific papers on a regular basis or to lead several projects. The appointment requirements also differ: In addition to a doctorate a minimum of five years practical working experience is mandatory.

The workshop is divided into two parts: The first part will give insight into the requirements of becoming a UAS professor with a focus on the statutory provisions. In the second part we will have a look at the application process, which usually takes up to two years and for the most part stays hidden to the applicant. If there is time left we can briefly discuss the application portfolio. All attendees are invited to raise questions during the session in a chat or beforehand via mail.

The workshop will be held in English, but questions can be raised in German and English.

Everyone* who is interested to learn more about the German academic system, especially the path to a professorship at a University of Applied Sciences, is invited to join the workshop. Please inform us via mail and we will hand you all necessary information.

*The workshop is financed by the Equal Opportunities Program to Promote Women in Higher Education of the Berlin Senate Administration. If you identify as non-male/female you're most welcome to participate.


Weiterbildung zu Konfliktberater*innen

Ziel ist es, Ansprechpersonen auszubilden und so Menschen in Konfliktsituationen eine einfach zugängliche, schnelle und vertrauliche Unterstützung zu ermöglichen. Konfliktberater*innen sind Personen, die unabhängig von ihrer Funktion an der Hochschule Konfliktlösungsverfahren begleiten können. Sie sind unparteiisch und in der Ausübung ihrer Tätigkeit weisungsungebunden. Zu den Aufgaben der Konfliktberater*innen gehören:

  • Erfassen der Situation
  • (Erst)Beratung
  • Begleitung des weiteren Verfahrens,
  • Vermittlung von weiteren Hilfsangeboten

Die Weiterbildung findet in 5 Modulen via Zoom statt, jeweils von 9:00-12:30 Uhr statt:

  • Grundlagen der Kommunikation – Selbstreflexion und Modelle und Techniken
  • Basis gewaltfreier Kommunikation und Win-Win-Lösungen
  • Basis des Konfliktmanagements - Konflikte erkennen, benennen und lösen (Eskalations- und Deeskalationsstufen)
  • Leitfaden zur Konfliktberatung (Auftragsklärung, Rollenklärung, Ziele und Grenzen), Einführung in die kollegiale Beratung
  • Praxis- und Rollenspiele anhand von realen Situationen in der Hochschule

Trainerin

Svenja Neupert ist Diplom-Pädagogin, Organisationsberaterin und zertifizierte Coach mit Schwerpunkt auf Prozessbegleitungen von Hochschulen. Sie ist seit 1992 selbstständig mit der Beratungsfirma Kompetenzia International in Berlin. Ihr umfassendes Trainingsangebot umfasst zukunftsorientierte Führung, Teamentwicklung, agiles Projektmanagement, Kommunikation, Konfliktmanagement und Zeitmanagement.


Interkulturelle Kompetenz in der Lehre

Sicher und souverän kommunizieren im Lehralltag. Webinar via Zoom. 

Modul 1: Montag, 22.06.2020 von 10:00-13:00 Uhr

Zwischenzeit: Fragestellungen zur Selbstbearbeitung (ca. 1 Stunde) sowie die Möglichkeit digitale Einzelcoachings (je TN ca. 30 Minuten z.B. nach den Modulen) in Anspruch zu nehmen.

Modul 2:Montag, 29.06.2020 von 10:00-13:00 Uhr

Wozu interkulturelle Kompetenzen aufbauen?

Wir sehen die Welt durch eine eigene „kulturelle Brille“ und nicht immer ist uns bewusst, wann genau wir diese Brille tragen und wie diese wirkt. Menschen unterscheiden sich durch soziale Herkunft, Sprachniveau, Mehrsprachigkeit, und vieles andere mehr. Um dieser Vielfalt gerecht zu werden braucht es Mut, die „kulturelle Brille“ abzusetzen, sich der eigenen Position und Prägung bewusst zu werden, um letztlich sensibel und professioneller handeln zu können.

Was ist mit interkultureller Kompetenz gemeint? Sind Missverständnisse kultureller Art oder gibt es andere Interpretationsmöglichkeiten? Wie relevant ist es, wo Menschen geboren und sozialisiert sind? Anhand dieser Fragestellungen und konkreter Situationen aus der Lehre können in der Weiterbildung Lösungswege aufgezeigt werden, um ein besseres Verständnis füreinander zu erreichen.

Diese Weiterbildung richtet sich gezielt an Lehrende der Beuth Hochschule für Technik. Das Webinar ist interaktiv gestaltet, d.h. die theoretischen Grundlagen werden durch praktische Übungen erlebbar gemacht. Die Bereitschaft durch die Brille der anderen zu schauen, ermöglicht einen Perspektivwechsel. ‚Selbstverständliches‘ relativiert sich und das eigene Handlungsrepertoire wird vergrößert. Die Weiterbildung gibt umfassend Raum, um von den Teilnehmenden eingebrachte Situationen aus dem Lehralltag zu bearbeiten.

Inhalte der Weiterbildung

  • Interkulturelle Kompetenz und Zielgruppenunterscheidung – wer und was ist gemeint?
  • Sensibilisierung für Zuschreibungen
  • Verschiedene (länderspezifische) Unterschiede (z.B. Kommunikation, Feedback, Führungsstil)
  • Selbstreflexion meiner Position als Lehrende*r – Unsicherheiten mit interkulturellen Studierenden
  • Bearbeitung eigener Fragestellungen sowie Erfahrungsaustausch und Vernetzung der Teilnehmenden

Leitung

Yüksel Gök, zertifizierte Coach und Trainerin, arbeitet seit 15 Jahren freiberuflich für verschiedene Unternehmen zu den Themenschwerpunkten (interkulturelle) Kommunikation/Zusammenarbeit, Teamentwicklung, Konflikt- und Stressmanagement. Mehr Details finden Sie auf der Webseite der Trainerin.


Wie funktionieren Berufungen?

Eintauchen in die Welt der Berufungsverfahren

Termin: 24. Januar 2020, 14-18 Uhr

Die Hochschule wird in den nächsten 5 Jahren rund 60 Professuren neu besetzen – eine Karrierechance für viele Interessentinnen!

Der Workshop vermittelt daher, was im Zuge einer Bewerbung auf eine Professur an der Beuth Hochschule beachtet werden sollte. Darüber hinaus geben wir Empfehlungen zur Darstellung des persönlichen Karriereverlaufs und geben Einblicke in den Berufungsprozess jenseits der sichtbaren Abläufe.

Folgenden Fragen werden wir unter anderem nachgehen: 

  • Welche Mittel stehen zur Verfügung, um im persönlichen Gespräch den eigenen Werdegang überzeugend zu präsentieren?
  • Welche beruflichen Zeiten werden wie angerechnet?
  • Zählt Freiberuflichkeit und wenn ja, wie?
  • Wie bewirbt man sich auf Ausschreibungen, ohne alle genannten Anforderungen zu erfüllen?

Interessierte können vorab im Rahmen eines exklusiven Rundgangs mit Laborbesichtigung einen Einblick in die Beuth-Hochschule bekommen (bei Interesse, bitte bei der Anmeldung mit angeben).

Ziele des Workshops

  • Informelles Wissen über Berufungsverfahren
  • Plausible Darstellung des individuellen Karrierewegs (praktische Übungen)
  • Stärkung Selbstwirksamkeitserwartung – Austausch und Reflexion der Umstände
  • Bewerbungscheck persönlicher Bewerbungsunterlagen durch Expert*innen

Teilnahme: Dieser Workshop richtet sich insbesondere an Interessentinnen mit Promotion, gerne mit einem MINT- Hintergrund, die an einer FH-Professur Interesse haben oder sich gegebenenfalls bereits auf eine Professur beworben haben bzw. dies konkret planen.


Weiterbildung: Interkulturelle Kompetenz in der Lehre.

Sicher und souverän kommunizieren im Lehralltag.

Termin: Montag, 23. September 2019, 9:00-15:30 Uhr

Wir sehen die Welt durch eine eigene „kulturelle Brille“ und nicht immer ist uns bewusst, wann genau wir diese Brille tragen und wie diese wirkt. Menschen unterscheiden sich durch soziale Herkunft, Sprachniveau, Mehrsprachigkeit, und vieles andere mehr. Um mit dieser Vielfalt gerecht zu werden braucht es Mut, die „kulturelle Brille“ abzusetzen, sich der eigenen Position und Prägung bewusst zu werden, um letztlich sensibel und professioneller handeln zu können.

Was ist mit interkultureller Kompetenz gemeint? Sind Missverständnisse kultureller Art oder gibt es andere Interpretationsmöglichkeiten? Wie relevant ist es, wo Menschen geboren und sozialisiert sind? Anhand dieser Fragestellungen und konkreter Situationen aus der Lehre können in der Weiterbildung Lösungswege aufgezeigt werden, um ein besseres Verständnis für einander zu erreichen.

Diese Weiterbildung richtet sich gezielt an Lehrende der Beuth Hochschule für Technik. Das Seminar ist interaktiv gestaltet, d.h. die theoretischen Grundlagen werden durch praktische Übungen erlebbar gemacht. Die Bereitschaft durch die Brille der anderen zu schauen, ermöglicht einen Perspektivwechsel. ‚Selbstverständliches‘ relativiert sich und das eigene Handlungsrepertoire vergrößert sich. Die Weiterbildung gibt umfassend Raum, um von den Teilnehmenden eingebrachte Situationen aus dem Lehralltag zu bearbeiten.

Inhalte der Weiterbildung

  • Interkulturelle Kompetenz und Zielgruppenunterscheidung – wer und was ist gemeint?
  • Sensibilisierung für Zuschreibungen
  • Verschiedene (länderspezifische) Unterschiede (z.B. Kommunikation, Feedback, Führungsstil)
  • Selbstreflexion meiner Position als Lehrende*r – Unsicherheiten mit interkulturellen Studierenden
  • Bearbeitung eigener Fragestellungen sowie Erfahrungsaustausch und Vernetzung der Teilnehmenden

Leitung

Yüksel Gök, Coach und Trainerin, arbeitet seit 15 Jahren freiberuflich für verschiedene Unternehmen zu den Themenschwerpunkten (interkulturelle) Kommunikation/Zusammenarbeit, Teamentwicklung, Konflikt- und Stressmanagement. Mehr Details finden Sie auf der Webseite der Trainerin.


Mutter-Tochter-Programmierkurs: Creative Coding

Termin: 21. Juni 2019, 9:30-13:00 Uhr

Dieser Workshop lädt Mädchen von 8-12 Jahren und ihre Mütter zu einem spannenden Ausflug in die digitale Welt ein. Unterstützt von erfahrenen Trainerinnen erkunden sie die kreativen Möglichkeiten der Programmiersprache „Scratch“ und lernen, in interaktiven Schritten ein eigenes Spiel zu programmieren. Im Zentrum des Workshops stehen das gemeinsame Erlebnis und das Entdecken digitaler Technologie.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Spaß ist garantiert!

Anmeldungmit Name, Klasse und Schule erforderlich.

Der Kurs findet in den Schulferien statt und ist kostenlos. Die Kurssprache ist Deutsch. Alle notwendigen Materialien werden bereitgestellt.

Die Beuth Hochschule ist Teil des Weddings und mit diesem eng verbunden. Wir möchten daher mit dem Kurs vor allem Familien ansprechen, die die Beuth Hochschule vielleicht noch nicht so gut kennen, sich aber dafür interessieren.

Der Workshop ist barrierefrei.

Eine Zusammenarbeit mit der Zentralen Frauenbeauftragten.


Karriereweg Professur: "Was heißt eigentlich Praxis?"

Workshop zur Vorbereitung auf den Bewerbungsprozess gemäß BerlHG § 100 (4)

Termin: 7. Juni 2019, 14:00-18:30 Uhr

Die Berufung auf eine Professur an einer Hochschule setzt mehrere Jahre Praxiserfahrung voraus, was eine hohe Hürde darstellen kann. Der Workshop vermittelt, worauf im Land Berlin spezifisch geachtet wird und was es im Vorfeld einer möglichen Bewerbung zu beachten gilt. Was heißt dies für die eigene Planung, inwieweit kann eine Bewerbung vorbereitet werden? Welche Mittel stehen zur Verfügung, um im persönlichen Gespräch den eigenen Werdegang überzeugend zu präsentieren?

Dieser Workshop richtet sich an Interessentinnen mit Promotion, die gerne lehren und Interesse an einer Professur an einer Hochschule haben. Wir laden insbesondere diejenigen ein, die freiberuflich tätig sind bzw. die geforderte Praxiszeit im Umfang von 5 Jahren noch nicht haben. Die Durchführung des Workshops erfolgt durch die zentrale Frauenbeauftragte in Zusammenarbeit mit dem Gender- und Technik-Zentrum (GuTZ).

Ziele

  • (Verbesserte) Planung von Praxisphasen
  • Plausible Darstellung des individuellen Karrierewegs
  • Stärkung Selbstwirksamkeitserwartung - Empowerment

Programm

„Was heißt Praxis?“ Übersetzung des BerlHG § 100 (4)

  • Welche Zeiten werden wie angerechnet?
  • Wie wird freiberufliche Tätigkeit angerechnet?

Aufbereitung für die Bewerbungsmappe – Tipps und Tools

  • Lebenslauf, Anschreiben, Zeugnisse

Das Berufungsverfahren als Personalauswahlprozess: Eigenarten und Nebenwirkungen

  • Ablauf von Berufungsverfahren
  • Interpretation Ausschreibungsprofile

Teilnahme

Der Workshop ist offen für Frauen (FNTI), die sich für das Berufsbild Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften interessieren und sich gegebenenfalls bereits auf eine Professur beworben haben bzw. dies konkret planen.


Diskriminierungsschutz an Hochschulen

Vortrag: Wie kann die HAW aktiv werden?

Termin: Dienstag, 14. Mai 2019 14-16:00 Uhr

Seit 2006 gilt in Deutschland das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Dieses schützt Menschen vor Diskriminierung im Arbeitsleben und bei Alltagsgeschäften.

Der Vortrag gibt eine Einführung in das AGG und klärt, welche Handlungsanforderungen das AGG an Hochschulen als Arbeitgeber stellt und wie Hochschulen Diskriminierungsschutz für alle Hochschulmitglieder sicherstellen können. Dabei wird im Vortrag u.a. auf folgende Fragestellungen eingegangen:

  • Welches Ausmaß hat Diskriminierung an Hochschulen in Deutschland?
  • Was bedeutet eigentlich Diskriminierung nach dem AGG?
  • Wer ist geschützt und welche Merkmale umfasst das Diskriminierungsverbot?
  • Wie können Hochschulen aktiv werden, um den Diskriminierungsschutz zu verbessern?

Darüber hinaus wird anhand praxisnaher Beispiele aufgezeigt, was Hochschulen konkret zur Prävention von und Intervention bei Diskriminierung an der Hochschule tun können. Für  Rückfragen und Diskussionen wird Raum gegeben.

Der Vortrag ist offen für alle Beuth-Mitglieder und richtet sich gezielt an Beuth-Beschäftigte. Es ist kein Vorwissen erforderlich. Eine Teilnahme während der Arbeitszeit ist für Beuth-Mitarbeiter*innen nach vorheriger Abstimmung mit der*dem Vorgesetzten möglich.

Referent*in: Nathalie Schlenzka aus dem Forschungsreferat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.