Picknick-Demo für eine Campus-Kita


28.07.2017 08:45 Uhr

Rund 10 Prozent der Beuth-Studierenden haben ein oder mehrere Kind/-er. Ein Kita-Neubau ist dringend erforderlich. Beuth-Angehörige und Kita-Kinder protestierten aus diesem Grund bei einer Picknick-Demo auf dem Campus-Hügel.

Die Beuth Hochschule unterstützt die Pläne des Studierendenwerks Berlin, einen Kitaneubau auf dem Campus zu errichten. Es besteht dringlicher Handlungsbedarf, eine Kindertagesstätte für Hochschule und Kiez zu bauen, denn ca. 1.300 Studierende sind Eltern.

Die 48 Plätze der vorhandenen Kita des Studierendenwerks in Campusnähe reichen schon jetzt nicht aus. Außerdem wurden die Kita-Räume von der Bürgermeister-Reuter-Stiftung zum Jahresende gekündigt. Kuratorium, Akademischer Senat sowie das Plenum der Frauenbeauftragten der Beuth Hochschule haben den Bezirksbürgermeister von Mitte aufgefordert, den Neubau-Plänen zuzustimmen.

Zum Semesterende luden Präsidium und AStA zu einer Picknick-Demo auf den Campus-Hügel ein, um auch die Öffentlichkeit auf den ins Stocken geratenen Kita-Bau aufmerksam zu machen. Bei alkoholfreiem Freibier (das Hochschulsport-Mitarbeiterin Kirsten Engelhardt bei einem Gewinnspiel von Spreeradio gewonnen hatte), Würstchen vom Grill und frischem Popcorn setzten Mitarbeitende, Studierende und Kita-Kinder gemeinsam ein Zeichen.

Präsidentin Prof. Dr. Monika Gross lädt zur Picknick-Demo für einen Kita-Neubau ein und stand dann auch am Grill (Foto: Gümpel)

Präsidentin Prof. Dr. Monika Gross lädt zur Picknick-Demo für einen Kita-Neubau ein und stand dann auch am Grill (Foto: Gümpel)

Die Kita-Kinder brauchen neue Räumlichkeiten (Foto: Ohlsen-Rakautz)

Die Kita-Kinder brauchen neue Räumlichkeiten (Foto: Ohlsen-Rakautz)

Spezialitäten vom Grill und Popcorn gab es vom AStA (Foto: Gümpel)

Spezialitäten vom Grill und Popcorn gab es vom AStA (Foto: Gümpel)