March for Science Berlin


05.04.2017 14:06 Uhr

Zu Fakten gibt es keine Alternativen. Deshalb gehen am 22. April in rund 480 Städten weltweit Menschen für die Wissenschaft auf die Straße. Die Beuth-Hochschulleitung unterstützt die Demonstration in Berlin. Alle, denen die Zukunft wichtig ist, sind eingeladen.

Der March for Science richtet sich gegen eine zunehmende wissenschaftsablehnende Haltung und gegen um sich greifende populistische Verfälschungen. Die Demonstration findet am 22. April weltweit in rund 480 Städten statt, in Deutschland in Hamburg, Leipzig, Dresden, Frankfurt, Heidelberg, München, Göttingen, Tübingen, Bonn/Köln und Berlin.

In der Hauptstadt beginnt der Demonstrationszug am 22. April um 13 Uhr vor der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6.

Wissenschaft geht uns alle an!

Aktiv unterstützt wird der March for Science Berlin von den Fachhochschulen und Universitäten, die in der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen (LKRP) zusammengeschlossenen sind – neben der Beuth Hochschule gehören dazu u. a. die Freie Universität, die Technische Universität, die Humboldt-Universität, die Hochschule für Technik und Wirtschaft sowie die Hochschule für Wirtschaft und Recht.

„Mit dem Protest treten wir gemeinsam dafür ein, dass die akademische Freiheit von Wissenschaft und Forschung als wichtiger Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft nicht eingeschränkt werden darf“, erklärte der Vorsitzende der LKRP, der Präsident der Freien Universität Berlin Prof. Dr. Peter-André Alt. Die gewonnen Erkenntnisse und das Wissen von Forscherinnen und Forschern und deren freier weltweiter Austausch müssten geschützt werden.

Prof. Dr. Monika Gross, Präsidentin der Beuth Hochschule, wird am 22. April vor Ort sein und freut sich, wenn viele Hochschulmitglieder und Berlinerinnen und Berliner dem Aufruf zum #sciencemarchBER folgen.

Auch Prof. Dr. Steffen Prowe, Fachbereich V, marschiert für die Wissenschaft und erklärt warum:

„Wissenschaftler und Hochschullehrer zu sein bedeutet für mich die tägliche Herausforderung, im kritischen Diskurs mit anderen zu bestehen. Dies bedeutet zu lernen und möglichst fundiert selbst zu vermitteln, auf Tagungen auch Neues zu erfahren, sich positiv inspirieren zu lassen und mit anderen Menschen offen zu diskutieren. Fakenews und Betrug schließen sich dabei aus. Wer offen ist, erkennt auch die Zeichen der Zeit, zum Beispiel Überfluss, Ungerechtigkeit oder den Klimawandel und arbeitet selbstkritisch mit an der Bewältigung dieser Probleme.“

Weitere Informationen:

http://marchforscienceberlin.de
Berliner Hochschulen unterstützen „March for Science“ am 22. April

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