Betonkanu-Team räumt dreifach ab


12.06.2017 09:54 Uhr

Bei der Betonkanu-Regatta auf dem Fühlinger See in Köln erringt das Team der Beuth Hochschule drei Pokale. Die „Schwarze Perle“ überzeugte nicht nur als schwerstes Kanu, sondern auch in den Kategorien Konstruktion und Design.

Das Betonkanu-Team der Beuth Hochschule hat bei der 16. Deutschen Betonkanu-Regatta auf dem Fühlinger See in Köln mit ihrem Kanu „Schwarze Perle“ gleich dreifach abgeräumt. Mit einer Gesamtmasse von 409 Kilogramm war es das schwerste Kanu im Wettbewerb. In den Kategorien Konstruktion und Design hat das Team aus Studierenden jeweils einen 3. Preis errungen. Über 50 Institutionen haben bei der Regatta teilgenommen.

Die Jury überzeugte das innovative Prinzip des Schleuderbetons: In einer selbstgebauten „Schleudermaschine“ wurden die Einzelsegmente hergestellt und mit einer dafür optimierten Betonzusammensetzung über separat hergestellte Bug- und Heckteile verspannt. Im Design punktete die durch das Schleuderverfahren optimal ausgebildete Sichtbeton-Oberfläche in floraler 3D-Optik.

Das über zwei Semester laufende Projekt betreuten die Professoren Jürgen Berger und Dr. Matthias Beck sowie die Mitarbeitenden des Labors für Baustoffe und Bauchemie am Fachbereich III. Besonderer Dank gebührt Labormitarbeiter Olaf Linde, ohne den die Schleudermaschine eine fixe Idee geblieben wäre. Das Team bedankt sich herzlich bei allen Sponsoren.

Weitere Informationen zur Betonkanu-Regatta: www.beton.org/inspiration/betonkanu-regatta

Prämiertes Betonkanu: Die "Schwarze Perle" (Foto: Berger)

Prämiertes Betonkanu: Die "Schwarze Perle" (Foto: Berger)

Das Betonkanu-Team der Beuth Hochschule hat allen Grund zum Feiern (Foto: privat)

Das Betonkanu-Team der Beuth Hochschule hat allen Grund zum Feiern (Foto: privat)