Hilfsmittel für die Gesundheit kreieren

Beim Berliner Projekt Open Health HACKademy vom 6. Juni bis 9. August werden in interdisziplinären Teams Open-Source-Hilfsmittel im Gesundheitswesen produziert. Wer Ideen einreichen oder als Mentor/-in oder Maker/-in dabei sein möchte, kann sich noch bis 3. bzw. 5. Juni anmelden.

Eine Person pinnt Notizen mit Ideen an ein Board.
Alltagshelfer für die Gesundheit: Bei der HACKademy werden in interdisziplinären Teams Hilfsmittel entwickelt. Bild: HACKademy

Im Namen der „Open Health HACKademy“, bringt das Berliner Projekt MatchMyMaker kreative Tüftlerinnen und Tüftler, Menschen mit Behinderung und Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind sowie Studierende von technischen, medizinischen und sozialen Fachgebieten zusammen, um gemeinsam Hilfsmittel zu entwickeln. Die Alltagshelfer sollen später von anderen nachgebaut, modifiziert oder weiterentwickelt werden können. Der gesamte Prozess wird von Mentorinnen und Mentoren mit technischen, medizinischen, gestalterischen oder unternehmerischen Fachkenntnissen begleitet.

Die bereits dritte HACKademy findet dieses Jahr vom 6. Juni bis zum 9. August größtenteils virtuell und an der Beuth Hochschule für Technik Berlin statt. Dabei besteht zunächst die Möglichkeit, online mit anderen Teilnehmenden Ideen auszuarbeiten, sie zu präsentieren und interessante Inputs und Präsentationen mitzuerleben. Im August, sofern es die aktuelle Situation zulässt, sollen die Prototypen dann im „FabLab“ Labor für Fertigungsverfahren der Mechatronik am Fachbereich VII der Beuth Hochschule Berlin gefertigt werden. Betreut wird die Aktion von Laboringenieur Tasso Mulzer und Sven Klinkow (Technologietransfer).

Projektideen für Alltagshelfer – mit und ohne COVID-19 Bezug – können noch bis zum 3. Juni 2020 über matchmymaker.de  eingereicht werden. Wer als Mentor/-in dabei sein möchte, sollte sich ebenfalls bis zum 3. Juni anmelden, Maker/-innen und Gesundheitsexpertinnen und -experten können sich bis zum 5. Juni registrieren. 

Die HACKademy wird im Rahmen der Projekte MatchMyMaker und Careables von den gemeinnützigen Organisationen be:able und Agile Heap e.V. veranstaltet. Neben dem Hasso-Plattner-Institut Potsdam und der HPI School of Design Thinking ist die Beuth Hochschule für Technik Berlin mit ihrem FabLab, dem Beuth Startup Hub und der beuthBOX Medienpartner der Open Health HACKademy #3. 

Weitere Informationen und Anmeldung

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