Zentrale Frauenbeauftragte

Geschlechterforschung und Gleichstellung

Geschlechterforschung und Gleichstellung gehen Hand in Hand.

Für die Arbeit der Frauenbeauftragten an den Berliner Hochschulen sind die Erkenntnisse der Geschlechterforschung von grundlegender Bedeutung. Wissenschaftler_innen der Gender Studies erforschen die Ursachen von Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. So zeigen sie auch wichtige gleichstellungspolitische Handlungsbedarfe auf.

Als Frauenbeauftragte verstehen wir den im Berliner Hochschulgesetz verankerten Auftrag auch als Verpflichtung, die institutionelle Verankerung von Geschlechterforschung in unseren Hochschulen voranzutreiben.

Susanne Plaumann M.A.

Als Zentrale Frauenbeauftragte berate ich Frauen aller Statusgruppen sowie Personen mit Leitungsfunktion gern nach vorheriger Terminvereinbarung zu folgenden Themen:

  • Karriereberatung für Frauen
  • der Weg zur Hochschulprofessur (für potentielle Bewerberinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen)
  • Vereinbarkeit von Beruf und/oder Studium in der weiblichen Biographie
  • Konflikte in der Lehre, am Arbeitsplatz oder im Studium (weibliche Lehrbeauftragte, Führungskräfte und Frauen)
  • Beschwerden bei sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt (Führungskräfte und Frauen)
  • Entwicklung von Frauenförderinstrumenten und -maßnahmen

Die Beratung erfolgt vertraulich, eine anonyme Beratung ist möglich.

Kinder können in den Beratungstermin mitgebracht werden.

Lebenslauf

Seit 01.09.2015: Zentrale Frauenbeauftragte der Beuth Hochschule für Technik Berlin

2003 bis 2015: Koordinatorin des Frauenförderprogrammes proMotion an der Technischen Universität Berlin (Beratung von Promovendinnen, Koordination eines modularen Weiterbildungsprogrammes für Promovendinnen und weibliche Post-Docs, Kooperation mit anderen Akteur_innen im Bereich Nachwuchsförderung)

2014/15: Zertifikatsstudium FH Potsdam Mediation und Konfliktmanagement

2002 bis 2014: Erste stellvertretende Zentralen Frauenbeauftragte an der Technischen Universität Berlin (Verantwortlich für das Frauenförderprogramm proScience, Arbeitsschwerpunkte u.a.: Professionalisierung von dezentralen Frauenbeauftragten, Frauenförderpläne, Vereinbarkeit, Konfliktmanagement, Beratung in Fällen von sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt, Studienreformmaßnahmen, Gewinnen von Frauen für MINT-Studiengänge)

1998 bis 2000: wissenschaftliche Mitarbeiterin Humboldt Universität Berlin im DFG-Schwerpunktprogramm "Theatralität", Lehraufträge

1995: Studienabschluss Magistra Artium (Technische Universität Berlin)

1991 bis 2002 Dezentrale Frauenbeauftragte am Fachbereich 1/Fakultät I Technische Universität Berlin, (Begleitung sämtlicher Einstellungsvorgänge und Gremien, Erarbeitung von Berichten und des  Frauenförderplans, Unterstützung der Zentralen Frauenbeauftragten bei der Durchführung von Veranstaltungsformaten)

1984 bis 1985: Ausbildung zur Zierpflanzengärtnerin