FAQ für Mitarbeitende

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[Stand der Informationen]

Krankheit und (Verdacht auf) Corona-Infektion

Als häufigste Krankheitszeichen werden in Deutschland Husten und Fieber berichtet. Es sind aber auch eine Reihe weiterer Krankheitszeichen wie beispielsweise Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns, Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen sowie allgemeine Schwäche möglich.

Die Krankheitsverläufe sind teilweise unspezifisch, vielfältig und variieren stark. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen.

Eine Infektion kann ohne Krankheitszeichen bleiben, es sind aber auch Krankheitsverläufe mit schweren Lungenentzündungen bis hin zu Lungenversagen und Tod möglich. Verschiedene Komplikationen und Folgeerkrankungen können auftreten.

[...] Eine Orientierungshilfe, was bei Krankheitszeichen zu tun ist, gibt ein Merkblatt für Bürgerinnen und Bürger.

— Quelle: www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/krankheitsverlauf-und-immunitaet.html

Die Bundeszentrale für Gesundheit informiert aktuell zu wichtigen Fragen rund um die Erkrankung und persönliche Vorbeugemaßnahmen: www.infektionsschutz.de/coronavirus 

Stand: 15.10.2020

Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Erkältungssymptome und vor allem Fieber und Husten haben.

Wenn Sie erkältet und ggf. fiebrig aus dem Haus gehen, setzen Sie sich selbst wegen Ihres ohnehin geschwächten Immunsystems einer erhöhten Ansteckungsgefahr aus. Außerdem könnten Sie Kollegen/Kolleginnen und Kommilitonen/Kommilitoninnen anstecken und damit deren Immunsystem schaden.

Sollten Sie unsicher sein bzw. bei Verdacht auf COVID-19, hilft Ihnen die Hotline der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung: 030 9028-2828 in der Zeit von 08:00 bis 20:00 Uhr.

Kontaktieren Sie bei Krankheitssymptomen einen Arzt/eine Ärztin, denn eine Diagnostik ist nur durch einen medizinischen Test möglich (der Besuch eines Virologen/einer Virologin oder eines Durchgangsarztes/einer Durchgangsärztin ist nicht erforderlich). Die Ärztekammern raten, den Kontakt zunächst telefonisch aufzunehmen und erst nach einer solchen Klärung auf Anweisung oder Anraten des Arztes/der Ärztin eine Praxis aufzusuchen.

    Stand: 13.10.2020

    Grundsätzlich erfolgt bei einer Diagnostizierung der COVID-19-Erkrankung eine Meldung an das Gesundheitsamt durch die behandelnden Ärzte/Ärztinnen.

    Alle Hochschulangehörigen, die nachweislich mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind, werden zudem dringend gebeten, auch den Krisenstab unter cv-info[at]beuth-hochschule.de zum Zweck der statistischen Erfassung in Kenntnis zu setzen. Diese Meldung dient der anonymisierten Beobachtung der flächenmäßigen Ausbreitung des Virus sowie Fall-Lokalisierung an der Hochschule, damit ggf. weitere Vorsorgemaßnahmen (wie Desinfektion, Gebäudeschließung) ergriffen und Empfehlungen ausgesprochen werden können.

    Weiter gilt im Fall einer entsprechenden Diagnose das Folgende:

    • Mitarbeiter/-innen in Technik und Verwaltung sowie Professorinnen und Professoren informieren bei einer Diagnostizierung der COVID-19-Erkrankung bitte unverzüglich das Personalreferat (abwesenheit[at]beuth-hochschule.de), den Krisenstab (cv-info[at]beuth-hochschule.de) und Ihre/-n Vorgesetzte/-n, damit wir die zuständigen Behörden bei der Aufklärung von Infektionsketten unterstützen und Kollegen/Kolleginnen, die Sie ggf. angesteckt haben könnten, schnellstmöglich informieren können.
    • Studierende informieren bei einer Diagnostizierung der COVID-19-Erkrankung bitte unverzüglich den Krisenstab (cv-info[at]beuth-hochschule.de) sowie das für ihren jeweiligen Studiengang zuständige Dekanat. Die Information muss neben dem Umstand, dass eine Infektion diagnostiziert wurde, auch Angaben dazu enthalten, wann der letzte persönliche Kontakt mit anderen Mitgliedern der Beuth Hochschule stattgefunden hat. Studierende in dualen bzw. internen Studiengängen informieren zudem ihr Ausbildungsunternehmen bzw. ihre Anstellungsbehörde.
    • Lehrbeauftragte informieren bei einer Diagnostizierung der COVID-19-Erkrankung unverzüglich den Krisenstab (cv-info[at]beuth-hochschule.de) sowie die Fachbereichsverwaltung (Lehrplanung) und das Dekanat des Fachbereichs, an dem die Lehre erbracht wird.

    Bitte verwenden Sie den Fragenbogen Corona-(Verdachts-)Fall.

    Stand: 13.10.2020

    Begründeter Verdacht auf eine COVID-19-Infektion

    Kommen Sie nicht an die Hochschule, wenn ein Infektions- oder Erkrankungsverdacht besteht! Bei einem konkreten Corona-Verdacht an der Hochschule muss das betroffene Hochschulmitglied nach Hause gehen und den Hausarzt oder die Hausärztin informieren.

    Melden Sie sich in diesem Fall ausschließlich telefonisch oder per E-Mail bei Ihrem Fachbereich bzw. bei Ihrer/Ihrem Vorgesetzten, sowie beim Krisenstab (cvinfo[at]beuth-hochschule.de. Bitte verwenden Sie den Fragenbogen Corona-(Verdachts-)Fall.

    Bis zum Bekanntwerden des Testergebnisses gilt die häusliche Quarantäne.

    Kontakt mit einer infizierten Person

    Personen, die Kontakt mit einem/einer Infizierten hatten, werden unter behördlich angeordnete Quarantäne gestellt. Sie dürfen in dieser Zeit (mindestens zwei Wochen) die Hochschule nicht aufsuchen. Bitte informieren Sie in diesem Fall den Krisenstab unter cvinfo[at]beuth-hochschule.deBitte verwenden Sie den Fragenbogen Corona-(Verdachts-)Fall.

    Mitarbeiter/-innen in Technik und Verwaltung sowie Professorinnen und Professoren informieren zusätzlich die Leitung ihrer Organisationseinheit. Die behördlich angeordnete Quarantäne gilt – unabhängig von Ihrem Gesundheitszustand – arbeitsrechtlich als Erkrankung.

    Rückkehr aus Risikobebiet

    Hochschulangehörige aller Statusgruppen, die von einer Reise aus einem von dem Robert-Koch-Institut identifizierten Risikogebiet zurückkehren, bleiben – unabhängig von etwaigen Symptomen einer Atemwegserkrankung – zunächst zu Hause. Sie sollen telefonisch das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren, damit eine Abklärung vorgenommen wird, ob eine Infektion stattgefunden hat. Der Amtsarzt/die Amtsärztin entscheidet nach den Kriterien des RKI und der individuellen Situation des Patienten/der Patientin über das weitere Vorgehen eines möglichen Tests und einer möglichen häuslichen Isolation.

    Welche Gebiete Risikogebiete sind, ändert sich täglich, bitte konsultieren Sie die Webseite des Robert-KochInstituts: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html 

    Bitte informieren Sie die Beuth Hochschule unter der E-Mail-Adresse cv-info[at]beuthhochschule.de über den Umstand, dass Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und nehmen Sie außerdem Kontakt zu dem für Ihren Wohnort zuständigen Gesundheitsamt auf. Die Berliner Senatsverwaltung hat unter der Rufnummer 030 9028-2828 für die Zeit von 08:00 bis 20:00 Uhr eine Hotline geschaltet, über die Sie ebenfalls beraten werden.

    • Mitarbeiter/-innen in Technik und Verwaltung stimmen sich mit Ihrem/Ihrer Vorgesetzten und der Büroleitung über das weitere Vorgehen (Arbeiten an anderem Ort etc.) ab.
    • Professorinnen und Professoren stimmen sich mit ihrer Fachbereichsleitung ab.
    • Studierende wenden sich an das für ihren Studiengang zuständige Dekanat.

    Stand: 13.10.2020

    Arbeiten an anderem Ort

    Ab Montag, 16.11.2020, gilt die Vereinbarung „Arbeiten an anderen Ort“, bekannt gegeben vom Präsidenten am 16. Oktober 2020:

    Bitte senden Sie Ihre Fragen zum Arbeiten an anderem Ort an cv-info[at]beuth-hochschule.de, die Antworten ergänzen wir dann auch hier in den FAQ.

    Arbeitsunfähigkeit allgemein

    Auch unter den besonderen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie gelten die Regelungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes, nach der ein/-e Beschäftigte/-r den Arbeitgeber unverzüglich über das Vorliegen einer Arbeitsunfähigkeit und über deren voraussichtliche Dauer zu informieren hat. Dies ist nicht – etwas im Sinne eines sich selbst außer Dienst Setzens – abgeschafft. Unverändert muss spätestens am vierten Kalendertag der Erkrankung eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorgelegt werden und die Entgeltfortzahlung im Falle einer unverschuldeten Arbeitsunfähigkeit ist (abgesehen von einigen Bestandsschutzfällen) in der Regel auf sechs Wochen begrenzt.

    Allerdings gelten während der besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie erleichterte Bedingungen für die Vorlage der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Diese kann auch digital übermittelt werden und gilt dann als fristgerecht eingereicht. Das Original muss trotzdem nachfolgend per Post eingesendet werden.

    Stand: 31.03.2020

    Ärztinnen und Ärzte können Patientinnen/Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege ab 19.10.2020 wieder nach telefonischer Anamnese krankschreiben. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss am Donnerstag angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens und der bevorstehenden Erkältungs- und Grippesaison beschlossen. Die Regelung gilt zunächst bis Jahresende.

    Mit der Sonderregelung ist es möglich, dass Ärztinnen und Ärzte für bis zu sieben Kalendertage eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen können, ohne dass Patientinnen/Patienten dafür in die Praxis kommen müssen. Eine Verlängerung um weitere bis zu sieben Kalendertage ist im Wege der telefonischen Anamnese einmalig möglich.

    Die Regelung hatte es bereits zu Beginn der Pandemie gegeben. Sie war befristet und lief angesichts sinkender Infektionszahlen zum 31. Mai aus.

    Meldung der Kassenärztlichen Vereinigung vom 16.10.2020:
    AU-Bescheinigung per Telefon wieder möglich

    Stand: 16.10.2020

    Die Infektion mit dem Corona-Virus bzw. COVID-19 ist eine meldepflichtige Erkrankung gem. Infektionsschutzgesetz. Allgemein gilt jedoch sowohl bezüglich dieser Erkrankung als auch bezüglich des Aufenthaltes in einer Corona-Krisenregion lediglich ein Negativfragerecht, d.h. der Arbeitgeber darf nur fragen, ob man an COVID-19 erkrankt ist oder sich in einer besonders stark befallenen Region aufgehalten hat und muss die abschlägige Antwort akzeptieren. Der Arbeitgeber darf trotz der Meldepflicht einer Corona-Erkrankung weder darauf beharren, zu erfahren, woran man erkrankt ist noch wo man sich aufgehalten hat.

    Unter dem Eindruck der jüngsten Entwicklung ist dieser Grundsatz des bloßen negativ-Fragerechtes jedoch insoweit aufgeweicht worden, als nun der Aspekt der Meldepflicht auf Seiten des/der Beschäftigten stärker betont wird. Sollte der Arbeitgeber jedoch flächendeckende Maßnahmen wie z.B. Fiebertests einführen wollen, so wäre dies mitbestimmungspflichtig.

    Stand: 31.03.2020

    Arbeitsleistung und Entgelt

    Rechtlich vollzieht sich das Arbeitsverhältnis als Leistungsaustausch von geschuldeter Arbeitsleistung (im Rahmen der arbeitsvertraglich vereinbarten Arbeitszeit und der übertragenen Aufgaben, die mindestens in mittlerer Art und Güte erfüllt werden müssen) gegen die Zahlung der Vergütung.

    Daher ist in jedem Fall entscheidend, wer die Störung des Leistungsaustausches zu verantworten hat. Entzieht sich der/die Beschäftigte der Aufgabenerfüllung (z.B. durch unabgestimmtes Fernbleiben von der Arbeit) verwirkt er/sie das Anrecht auf die Vergütung. Ist der Arbeitgeber dagegen nicht in der Lage, dem Wunsch des/der Beschäftigten nach Aufgabenerfüllung bzw. Verrichtung der Arbeit nachzukommen (z.B. dadurch, dass er das Betreten des Betriebes verhindert und keine Möglichkeiten der Erfüllung an anderem Ort anbieten kann) setzt die Erklärung des/der Beschäftigten, arbeitsbereit zu sein, den Arbeitgeber in den sog. Annahmeverzug:

    Der/die Beschäftigte hat nach Angebot der Arbeitskraft ein Anrecht auf Vergütung, selbst dann, wenn tatsächlich keine Arbeitsleitung erbracht wurde. Nach diesem Grundmuster richten sich alle rechtlichen Fragen, die auch im Gefolge der Corona-Krise aufgeworfen werden.

    Stand: 31.03.2020

    Die Erkrankungsfurcht allein, etwa dadurch, dass man die Arbeitsstelle durch ggf. weite und kontaktträchtige Fahren mit dem öffentlichen Personennahverkehr aufsuchen muss, rechtfertigt kein Fernbleiben vom Dienst. Vor allem darf der/die Beschäftigte dem Dienst nicht ohne Rücksprache mit der/dem Fachvorgesetzten fernbleiben. Hiermit wird das Anrecht auf Vergütung verwirkt oder andere disziplinarische Folgen werden riskiert.

    Es wird ausdrücklich empfohlen, mit dem/der direkten Vorgesetzten oder mit anderen Akteuren des Vertrauens (Personalrat, Schwerbehindertenvertretung,  Obmann*Obfrau der Schwerbehindertenvertretung auf Arbeitgeberseite,  Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, ggf. auch BEM-Beauftragte oder der arbeitsmedizinische Dienst des Betriebes) Befürchtungen und Ängste zu thematisieren und sie nach Möglichkeit auf einen objektiven Kern zurückzuführen, um eine rechtskonforme Lösung zu finden. Hierbei können folgende Fragen helfen: Ist die Erkrankungsfurcht in einer speziellen erhöhten Gefährdung begründet? Kann die Beratung (möglichst telefonisch!) mit dem behandelnden Arzt helfen, das Gefährdungspotential objektiver abzuklären? Gibt es noch weitere Alternativen, die Arbeit zu verrichten oder den Arbeitsort aufzusuchen (mobile Arbeit, Fahrgemeinschaften, Fahrrad etc.).

    Grundsätzlich ist es gerade in Zeiten mit dynamischer Gefahrenlage wichtig, sich mit dem/der Vorsetzten und/oder Teamkolleginnen/-kollegen möglichst kurzfristig zu vernetzen (dienstliche sichere Nachrichtenkanäle, Gruppen, E-Mails), um auch proaktiv plötzlich auftauchende Organisationsfragen zu klären.

    Stand: 31.03.2020

    Grundsätzlich liegt das Risiko, den Weg zur Arbeit erfolgreich und pünktlich zurückzulegen, bei dem/der Beschäftigten. Hilfreich zur Verdeutlichung der Lage sind zwei Fallkonstellationen außerhalb der Ausnahmesituation der Corona-Pandemie, die es auch immer wieder gibt:

    • Ein Stau verhindert das pünktliche Erscheinen am Arbeitsort: Dem/der Beschäftigten ist es zuzurechnen, eine hirneichende Zeitreserve aufgrund der Erfahrungswerte und der aktuellen Nachrichtenmeldungen einzuplanen.
    • Oder auch: Streik des ÖNPV: Dem/der Beschäftigten ist es auferlegt, alternative Möglichkeiten, den Arbeitsort zu rechtzeitig erreichen, einzuplanen. Ggf. muss ein Tag ohne Vergütung, alternativ ein freier Tag unter Inanspruchnahme von vorher zu beantragendem Urlaub oder Zeitausgleich eingeplant werden.

    Stand: 31.03.2020

    Kurzarbeit ist ein Instrument, das in der Regel nicht Behörden und Dienststellen nicht zur Verfügung steht. Auf der Ebene des Bundespersonalvertretungsgesetzes ist es nicht möglich, Kurzarbeit betrieblich zu regeln, dies ist der Regelungskompetenz des Zusammenspiels von Dienststelle und Personalrat somit entzogen. Einige Länder haben jedoch eine Regelung eingeführt, hierüber mitzubestimmen.

    Im Bereich des Personalvertretungsgesetzes Berlin wurde entschieden, dass auch Dienstvereinbarungen zu innerdienstlichen Angelegenheiten zugelassen sind, die auch die Vereinbarung von Kurzarbeit umfassen könnten. Konkrete Vorstöße hierzu sind im Bereich des öffentlichen Dienstes lediglich im Geltungsbereich des TVöD erfolgt, für die Heranziehung dieses Instrumentes für die Gruppe der Hochschulen des Landes Berlin gibt es derzeit keine Evidenz.

    Stand: 15.05.2020

    Zunächst steht derzeit ein Zurückgreifen auf Urlaub oder Mehrstunden nicht im Raum. Derzeit werden alle auftretenden Fallkonstellationen mit folgenden Arbeitsformen bzw. Instrumenten gelöst: Eingeschränkter Betrieb, mobiles Arbeit an anderem Ort als der Betriebsstätte, Freistellung unter Fortzahlung der Vergütung.

    Falls die Corona-Krise sehr lange dauert und hierdurch die finanziellen Mittel des Arbeitgebers einer nicht mehr tragbaren Belastung ausgesetzt werden sollten, könnte als nächstfolgende Möglichkeit das Einsetzen von Urlaub oder Mehrstunden von den Beschäftigten erwartet werden. Hierbei ist jedoch eine Rangfolge zu beachten. Die Beschäftigten können zunächst verpflichtet werden, Mehrstunden oder Vorjahresurlaub ganz oder teilweise abzubauen.

    Der Verpflichtung, den Urlaub des aktuellen 2020 Jahres abzubauen, um den Arbeitgeber finanziell zu entlasten, setzt auch die arbeitgeberseitige Rechtsauffassung höhere Hürden entgegen, denn der Urlaub soll in erster Linie der tatsächlichen Regeneration dienen.

    Eine Heranziehung von Mehrstunden oder Urlaub steht allerdings dann als nächster Schritt zur Debatte, wenn die zehn durch Entgeltfortzahlung abgedeckten Kinderbetreuungstage ausgeschöpft sind.

    Stand: 15.05.2020

    Kinderbetreuung

    Normalerweise liegt das Risiko der Kinderbetreuung bei dem/der Beschäftigten. Ein Betreuungsnotstand eines nicht erkrankten Kindes vor Vollendung des 12. Lebensjahres unterliegt nicht der Entgeltfortzahlung, ist kein Sonderurlaubstatbestand und grundsätzlich von der/dem Beschäftigten selbst zu tragen. Dies gilt selbst für längere Phasen, beispielsweise für einen Kitastreik.

    Unter Berücksichtigung der außergewöhnlichen Situation der Kita- und Schulschließungen infolge der Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Eindämmung der Corona-Krise, ist nun folgende Regelung erlassen worden:

    Mit dem Rundschreiben vom 17. März 2020 hat die Senatsverwaltung für Finanzen unter den besonderen Bedingungen der Corona-Krise eine zeitlich begrenzte Möglichkeit geschaffen, die nicht durch andere Personen zu leistende Kinderbetreuung als zulässigen Grund eines erlaubten Fernbleibens vom Dienst unter Fortzahlung der Dienstbezüge bzw. des Entgelts zu deklarieren. Die Regelungen basieren auf § 59 Landesbeamtengesetz Berlin und § 29 Abs. 3 TV-L Berliner Hochschulen.

    Diese erweitere Fortzahlung der Bezüge und Vergütungen umfasst maximal zehn Arbeitstage.

    Folgende Voraussetzungen sind verbindlich für die bezahlte Freistellung:

    • Tatsächliche Schließung einer Gemeinschaftseinrichtung, wie Kindertagesstätte, Tagesgroßpflegestelle, Eltern-Kind-Initiative (o. ä.), Schule usw. in Reaktion auf die Ausbreitung von „COVID-19“,
    • die von der Schließung betroffenen Kinder haben das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet,
    • eine alternative Betreuung des Kindes oder der Kinder kann ansonsten nicht sichergestellt werden und
    • dienstliche Gründe stehen dem erlaubten Fernbleiben vom Dienst nicht entgegen.

    Vorher ggf. bereits in Anspruch genommene Sonderurlaubstage unter Fortzahlung der Bezüge bzw. Vergütungen zu Zwecke der Kinderbetreuung sind hierbei auf die Anzahl von insgesamt zehn Arbeitstagen anzurechnen.

    Stand: 31.03.2020

    Für die Beuth Hochschule für Technik wurde die Regelung getroffen, dass bis zu 10 Arbeitstage unter Fortzahlung der Bezüge auf Antrag gewährt werden. Zur Klarstellung möchten wir darauf hinweisen, dass die 10 Tage Freistellung nicht zusammenhängend in Anspruch genommen werden müssen. Ist diese Freistellung zur Kinderbetreuung erschöpft, kann durch die Inanspruchnahme von Resturlaub oder Mehrarbeit bzw. aktuellen Urlaubsansprüchen der sich anschließende Zeitraum sichergestellt werden. Die Inanspruchnahme des Gleitzeitkontos zur Sicherstellung der Kinderbetreuung ist auch möglich, wenn das Gleitzeitkonto kein ausreichendes Guthaben aufweist. Entsprechende Defizite sind in Absprache mit den zuständigen Führungskräften/Vorgesetzten in einem Zeitraum von 6 Monaten auszugleichen.

    UPDATE: Die 10 Arbeitstage zur Dienstbefreiung zur Kinderbetreuung wurden um weitere 10 Tage auf 20 Tage erhöht.

    Stand: 05.06.2020

    Die kostenlose Kindernotbetreuung für Studierende, Mitarbeiter/-innen und Lehrende der Beuth Hochschule ist ab sofort wieder möglich.

    Fachpersonal der Agentur KidsMobil betreut die Kinder im Alter von 4 Monaten bis 12 Jahren – entweder im Haushalt der Eltern oder auf dem Campus der Beuth Hochschule (im hygienegerecht bereitgestellten Raum E00, Haus Bauwesen).

    Die Betreuung ist für begrenzte Zeiträume außerhalb der regulären Betreuungszeit oder z. B. zur Prüfungsvorbereitung kurzfristig möglich. Folgende Zeiten sind auf dem Campus möglich:

    • Montag bis Freitag 06:30-19:30 Uhr
    • Samstag nach Absprache.

    Der Antrag wird über das Frauen- und Gleichstellungsbüro gestellt.

    Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an frauenbeauftragte[at]beuth-hochschule.de.

    Hilfe für Eltern

    Entwurf eines Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (PDF)

    Informationen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Finanzielle Unterstützung

    Stand: 23.06.2020

    Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat eine Infografik zur Einschätzung von Krankheiten bei Kindern bereitgestellt.

    Stand: 17.09.2020

    Weitere Fragen

    Von Dienstreisen wird weiterhin abgeraten!

    Wir bitten bis auf Weiteres darum, weiterhin von Dienstreisen innerhalb Deutschlands, in Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) sowie in das Vereinigte Königreich abzusehen. In Ausnahmefällen, in denen eine dringende dienstliche Erforderlichkeit für die Durchführung einer Dienstreise besteht, kann unter Abwägung der Risiken und auf Antrag eine Einzelfallentscheidung getroffen werden. Alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschaltkonferenzen sind vorrangig zu prüfen.

    Bitte beachten Sie die Reisewarnungen und -hinweise des Auswärtigen Amtes und des Robert-Koch-Instituts. Das Außenministerium weist darauf hin, dass diese Hinweise auch zum Inhalt haben können, dass von Reisen weiterhin abgeraten wird und behält sich weiterhin vor, ggf. sehr kurzfristig wieder Reisewarnungen auszusprechen, wenn das Infektionsgeschehen dies erfordert. Die Reisewarnung für Staaten außerhalb Europas bleibt zunächst gültig.

    Weiterhin ist mit drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen.

    Im Rahmen des Dienstreiseantrags an den/die Dekan/in oder den Präsidenten sind die konkreten Ausnahmetatbestände der Dienstreise darzulegen. Bitte bedenken Sie bei Ihren Planungen, dass sich die Situation bei Reisen aufgrund neuer Entwicklungen jederzeit ändern kann.

    Stand: 29.06.2020

    Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde noch keine schädigende Wirkung des Corona-Virus für das werdende Kind beobachtet, auch nicht in der Frühschwangerschaft. Sollten Sie als werdende Mutter einer Risikogruppe angehören oder die Schwangerschaft selbst bereits risikobehaftet sein, setzen Sie sich mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung (telefonisch!). Beachten Sie auch als Schwangere selbstverständlich die umfassend geltenden Regelungen zum physical distancing.

    Sollten Sie als Schwangere z.B. im Home Office mobil arbeiten, beachten Sie bitte, dass die Regelungen des Mutterschaftsgesetzes und der Mutterschutzverordnung auch beim Arbeiten am anderen Ort gelten, insbesondere, was die Regelungen zu Mehr-, Überstunden, der Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten und zu Pausen und Kurzpausen angeht. In individuellen Problemlagen gehe ich davon aus, dass die Zentrale und die dezentralen Frauenbeauftragten für eine Beratung zur Verfügung stehen.

    Stand: 31.03.2020

    Wenden Sie sich in diesem Fall mit Ihrer Anfrage an die E-Mail-Adresse des Corona-Krisenstabes der Beuth-Hochschule für Technik: cv-info[at]beuth-hochschule.de.

    Der Corona-Krisenstab ist über den Präsenznotbetrieb oder das mobile Arbeiten tätig, ansprechbar und untereinander vernetzt. Er ist für Ihre Anregungen dankbar, da auch Ihre Frage hilft, die FAQs ständig zu aktualisieren und an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden anzupassen.

    Stand: 31.03.2020

    Campus

    Der allgemeine Publikumsverkehr an der Hochschule ist bis einschließlich 31.03.2021 eingestellt. Zutritt erhalten nur noch Mitglieder der Hochschule und für den Forschungs-, Studien- und Lehr- sowie Verwaltungsbetrieb zwingend erforderliche Gäste sowie Nutzer*innen der wissenschaftlichen Bibliotheken.

    Stand: 20.10.2020

    Die Lerrnräume bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

    Stand: 13.03.2020

    Die Bibliothek der Beuth Hochschule für Technik Berlin ist unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingeschränkt geöffnet.
    Bitte beachten Sie, dass im Haus Bauwesen nur der Haupteingang geöffnet ist; dort befindet sich auch die Loge des Wachschutzes.

    Aktuelle Beschränkungen und Services:

    • Öffnungszeiten ab 01.10.2020: Montag bis Freitag, 09:00 bis 17:00 Uhr
      • Das Kellergeschoß mit Zeitschriften- und Lesesaalbestand bleibt weiterhin geschlossen.
    • Es besteht  Maskenpflicht in der Hochschulbibliothek.
    • Der Besuch der Bibliothek sollte so kurz wie möglich gehalten werden.
      • Lernplätze bleiben für die Benutzung gesperrt.
      • Die Medienrückgabekiste bleibt geöffnet.
      • Ein Selbstverbucher steht zur Verfügung.
      • Der Zugang in die Bibliothek wird reguliert, d.h. es darf sich nur eine bestimmte Personenanzahl gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten.
      • Medien können auf Anfrage zurückgelegt und zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeholt werden.
    • Die Mahnroutine ist wieder eingesetzt und es werden bei verspäteter Abgabe Gebühren entsprechend der Gebührenordnung erhoben.
    • Die maximale Anzahl der Verlängerungen beträgt ab dem 20.07.20 fünf. Sie haben die Möglichkeit, über den webOPAC Ihre Ausleihen einzusehen und zu verlängern.
    • Die Bedingungen für den Zugriff und Zugänge zu Online Medien gelten wie bisher.

    Bitte recherchieren Sie vorab über unseren WebOPAC, damit es vor der Bibliothek  nicht zu unnötigen Staus kommt.
    Medienrückgaben sollten über die Medienrückgabekiste erfolgen.

    Laufzettel: Bitte wenden Sie sich zuerst an das Dekanat/Sekretariat Ihres Fachbereiches und dann an die Hochschulbibliothek.

    Bei Fragen wenden Sie sich weiterhin bevorzugt per E-Mail oder telefonisch unter 030 4504-2507 an unsere MitarbeiterInnen. Bei E-Mail-Anfragen benutzen Sie bitte unbedingt Ihre Beuth-E-Mailadresse.

    Die Mensen (Campus und Kurfüstenstraße) und die Coffeebars im Haus Grashof und Haus Bauwesen der Beuth Hochschule sind geschlossen. 

    Aktuelle Informationen des Studierendenwerks Berlin 

    Stand: 22.07.2020

    Programm des Hochschulsports der Beuth Hochschule

    Sportkurse des Hochschulsports der Beuth Hochschule können– unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln – ab August 2020 wieder stattfinden. 

    Kurse finden und buchen

    adh bietet Online-Hochschulsport

    Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) möchte auch in Zeiten von Corona die Studierenden und Hochschul-Mitarbeitenden weiter in Bewegung halten und hat verschiedene Mitmach-Videos gelistet:

    www.adh.de/service/hsp-onlinekurse/

    Stand: 22.07.2020