Baumaßnahmen

Haus Beuth (A)

Fenstersanierung

Das Haus Beuth der Beuth-Hochschule für Technik Berlin wurde im Jahre 1908 nach Plänen des Architekten Ludwig Hoffmann gebaut und steht unter Denkmalschutz.

Alle fast 60 Jahre alten Holzfenster sind mittel bis stark sanierungsbedürftig. Eine weitere Instandhaltung ist aufwandsbedingt, wirtschaftlich und energetisch nicht zu rechtfertigen.
Hintergrund für die Wahl des 1. Bauabschnitts ist die notwendige Schallschutzertüchtigung der Fenster, hervorgerufen durch den angrenzend entstehenden Kita-Neubau.

Im Zuge der Planungen des 1. Bauabschnitts wurden Energieberater, Akustiker und die untere Denkmalschutzbehörde einbezogen. Vom Denkmalschutz wurde gefordert, die neuen Fenster in gleicher Ansicht und Aufteilung zu bauen wie die bauzeitlichen Kastendoppelfenster, die heute nur noch in den Hoffassaden erhalten sind.  
 
Kleiner Exkurs:
Nach Luftkriegsschäden im 2. Weltkrieg wurde der Westflügel an der Ostender Straße in 50er Jahren wiederaufgebaut. Sowohl bauzeitlich als auch beim Wiederaufbau des Westflügels wurden straßenseitig Kastendoppelfenster eingebaut. In den 60er Jahren wurden diese Kastendoppelfenster in den Straßenfassaden durch Doppelfenster ersetzt. Die Ausgestaltung der Fenster wurde im Gegensatz zu den bauzeitlichen Fenstern stark vereinfacht.

Im Rahmen der internen und externen Abstimmungen mit Präsidium, Arbeitssicherheit, Personalrat, Schwerbehindertenvertretung sowie der Senatskanzlei für Wissenschaft und dem Denkmalschutz wurde eine Erneuerungsvariante gefunden und von allen Beteiligten freigegeben. Sie erfüllt die aktuellen Anforderungen an den Schall- und Wärmeschutz, hält aber auch die Auflagen einer denkmalgerechten Fenstersanierung ein.

Die Umsetzung der Fenstersanierung kann bedingt durch fehlende Ausweichflächen nur im Zeitraum der Semesterferien durchgeführt werden. Durch die hohe Anzahl der auszutauschenden Fenster (106 Stück) im 1. Bauabschnitt und die kurze Bauzeit werden wir im Bauablauf Prioritäten setzen müssen:
-    Hörsäle und Laborräume sollen zum Semesterstart am 01.04.2020 uneingeschränkt wieder zur Verfügung stehen.
-    Es ist möglich, dass der Austausch der Fenster in den Büroräumen erst nach Semesterstart eingeplant werden kann.
Momentan gehen wir davon aus, dass der Austausch der Fenster der Büros einen Auszug für ca. zwei Wochen bedingen wird. Ausweicharbeitsplätze und Umzugsdienstleistungen werden zur Verfügung gestellt.
Vor den betreffenden Fassadenbereichen wird während der gesamten Bauzeit ein Fassadengerüst stehen.

Die Maßnahme wird durch die Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung bezuschusst. Am 31.03.2020 haben wir auch die Zusage der Förderung für die Durchführung eines 2. Bauabschnitts erhalten. Es ist geplant in den vorlesungsfreien Zeiten 2021 weitere 150-160 Fenster auszutauschen.

Präsentation: Haus Beuth - Schallschutzmassnahmen

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Haus Bauwesen (D)

Innensanierung mit Fokus auf Brandertüchtigung

Inhalt der geplanten Maßnahme ist die Ertüchtigung des vorbeugenden baulichen Brandschutzes des gesamten Hauses Bauwesen. Nach der Abnahme der Brandschutzertüchtigung wird die Nutzung der zentralen Hallen als Versammlungsräume möglich sein.

Die Bauherrenschaft/Koordination liegt bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen.

In 2019 hat SenStadt die 2018 gekündigten Trockenbauarbeiten (Wandertüchtigungen, Verkleidung Elektroverteiler und abgehängte Unterdecken) an eine andere leistungsfähige Firma vergeben. Die Firma ist seit Juni 2019 tätig und beabsichtigt die Leistungen bis zum 31.03.2020 fertigzustellen.

Mit dem Sanierungsabschnitt 3.03 wird der letzte der 27 Sanierungsabschnitte bearbeitet, für den die Beuth Hochschule Räume freiziehen muss.  Planmäßig ist der Abschnitt bis zum 31.03.2020 fertiggestellt.

Alle danach noch ausstehenden Arbeiten werden im laufenden Betrieb durchgeführt. Der laufende, funktionierende Hochschulbetrieb hat ab diesem Zeitpunkt Vorrang. Eventuell ab 01.04.20 anfallende lärmenden Arbeiten sollen möglichst vor 08:00 Uhr und nach 16:00 Uhr ausgeführt werden.

Die für die bauaufsichtliche Abnahme der Bauleistungen sind Inbetriebnahmen und Sachverständigengutachten erforderlich. Es wird davon ausgegangen, dass die Übergabe des brandschutzertüchtigten Hauses Bauwesen an die Beuth Hochschule erst gegen Ende 2020 erfolgt.

Bei Fragen/Problemen sowie Beeinträchtigungen Ihrer Arbeit durch diese Baumaßnahme steht Ihnen die Nutzervertretung der Beuth Hochschule zur Seite. Betroffene werden im Vorfeld über mögliche Auswirkungen informiert und es werden ggf. Ausweichflächen in Absprache mit Ihnen zur Verfügung gestellt.

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Haus Kurfürstenstraße (K)

Innensanierung mit baulicher Brandschutzertüchtigung

Die Gesamtmaßnahme „Innensanierung mit baulicher Brandschutzertüchtigung“ in der Kurfürstenstraße geht mit einer Umorganisation der Flächen einher. Es sind 5 Bauabschnitte geplant. Schwerpunkte der Maßnahmen sind:

  • Abdichtung von Kellermauerwerk,
  • Erneuerung der kompletten Haustechnik,
  • Ertüchtigung des Brandschutzes entsprechend des Brandschutzkonzeptes,
  • Umsetzung der Auflagen des Denkmalschutzes (betrifft die Treppenhäuser, die Säle im Seitenflügel sowie die Hallen im Hinterhaus),
  • Rückbau nicht mehr genutzter Laborbereiche und haustechnischer Einbauten,
  • Erneuerung der Wand-, Decken- und Bodenoberflächen,
  • Grundrissänderungen zur effizienten Flächennutzung,
  • Erneuerung der vorhandenen WC-Bereiche (Seitenflügel),
  • Errichtung eines neuen WC-Kerns.

Die Abdichtungsarbeiten im Kellergeschoss/Hinterhaus wurden bereits Ende 2018 begonnen. Mit Beginn des Jahres 2019 werden im 1. Bauabschnitt (BA) die Unterrichts- und Büroräume im Hinterhaus entsprechend den Brandschutzanforderungen bei laufendem Betrieb saniert. Die Nutzung des Gebäudes ist mit den Arbeiten am 1. BA massiv eingeschränkt. Der Studiengang Augenoptik/Optometrie ist temporär mit den Labor- und Unterrichtsräumen im Vorderhaus und Seitenflügel untergebracht und wird nach Beendigung der Arbeiten am 1. BA komplett in die sanierten Räume des Hinterhauses zurückziehen.

Mit dem 2. BA werden die vorhandenen WC-Anlagen im Seitenflügel erneuert und ein neuer WC-Bereich über dem Heizungsraum (Hinterhaus) geplant. Die Festlegung der weiteren Bauabschnitte erfolgt baubegleitend.

Bei eventuellen Einschränkungen des Hochschulbetriebes z. B. durch Staub- oder laute Geräuschentwicklung bittet die Abteilung III um kurzfristige Benachrichtigung, um rechtzeitig entsprechende Maßnahmen einleiten zu können.

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Kita- und Verwaltungsgebäude (E)

Neubau Lütticher Straße 39

Auf dem Gelände der Beuth Hochschule, Lütticher Straße 39, entsteht aktuell ein Neubau für ein Kita- und Verwaltungsgebäude.

Das Baufeld ist auf die Grundfläche eines kriegsbedingt abgerissenen Altbaus begrenzt, der zum denkmalgeschützten Ensemble des Hauses Beuth gehört. Die Auflage des Denkmalamts forderte einen Neubau in der gleichen Kubatur des abgerissenen Altbaus. Daher war die Errichtung eines 5-geschossigen Bauwerks grundlegend vorgegeben.

Da die Kita lediglich 3 Geschosse belegen kann, ergab sich das Potential, ein 3. und 4. OG zur Nutzung durch die Beuth Hochschule zu planen. Für die Gesamtplanung von Kita mit Büro-Etagen wurden Fördermittel aus dem Kita Bauprogramm (Bauteil Kita) und dem Fördertopf des Landes Berlin SIWANA (Bauteil Beuth Hochschule) beantragt und von beiden Trägern zugesagt.
Es handelt sich um ein Gemeinschaftsbauvorhaben des studierendenWerk Berlin und der Beuth Hochschule. Die Grundlagen bilden die Kooperationsverträge für den Bau und den Betrieb eines gemischt genutzten Gebäudes - Kita und Verwaltungsgebäude - an der Beuth Hochschule.

Die Kita bietet Platz für 130 Kinder und wird durch das studierendenWerk Berlin betrieben. Sie befindet sich in den Etagen KG bis 2. OG. Zur Kita gehört auch die kitagerechte Umgestaltung der Grünanlagen zur Spielfläche. Die Vergabe dieser Betreuungsplätze erfolgt durch das studierendenWerk im Rahmen der jeweils gültigen rechtlichen Bestimmungen.

Als Aufstockung der Kita werden im 3. und 4. OG nach der für die Förderung verbindlichen Planung 52 Arbeitsplätze in Gruppenbüros mit publikumsverkehrsarmen Nutzungen sowie alle entsprechenden Peripherien wie Besprechungsräume, Technik, etc. entstehen. Die Ausbildung der Arbeitsplätze orientiert sich an dem Leitbild der "Coworking Space", einer Arbeitsform, bei der es sich meist um einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offenen gestalteten Büro handelt. Die offenen Arbeitsbereiche sollen die Kommunikation untereinander anregen und damit zu einem kreativen, gesunden und effektiven Arbeitsumfeld führen. Neben den Büros gibt es daher einen großzügigen Flurbereich der mit einer offenen Teeküche zu einem Miteinander führt.
Die Arbeitsplätze sollen in erster Linie für die gemäß Hochschulvertrag (HSV) neu zu errichtenden Stellen geschaffen werden. Ein großer Teil der Stellen nach HSV sind Promotionsstellen für kooperative Promotionen. Die Planung ist mit allen Hochschulbeteiligten, Präsidium, Personalrat, Arbeitssicherheit und der Schwerbehindertenvertretung abgestimmt und bestätigt worden.
Bedingt durch die offene Belegung wurde in der Planungsphase eine hohe Flexibilität vorgesehen, die sich den individuellen Nutzungsbedarfen bei der Konkretisierung der Belegung anpassen kann.

Mit der Planung wurde das Büro Kolb Ripke Architekten betraut. Link zur Projektseite des Büros:
https://www.kolbripke.de/index.php?id=230

Die Fertigstellung und Eröffnung ist für Oktober 2020 geplant.

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Haus WAL (Wedding Advanced Laboratories)

Mit Hochdruck wird trotz Covid-19 weiter an der Realisierung unseres neuen Laborgebäudes WAL (Wedding Advanced Laboratories) auf dem Beuth-Hügel durch alle Beteiligten (Projektsteuerung, Architekten, Senat, Abt.III/Referat IIIA) gearbeitet. 

Anfang Mai hat der Hauptausschuss die Gelder für das Bauvorhaben WAL in einer Sitzung einstimmig bewilligt und die Finanzierung somit freigegeben.Die ersten Ausschreibungen sind bereits einen Tag später veröffentlich worden und konnten inzwischen auch schon beauftragt werden.

Die Beweissicherung hat ebenfalls stattgefunden und nun starten Baumaßnahmen wie bereits angekündigt im Spätsommer/Herbst diesen Jahres.

Zur Erinnerung: 

Um dem hohen Sanierungsbedarf hinsichtlich der Labortechnik sowie den daraus resultierenden Belegungseinschränkungen zu begegnen, sollen Im WAL-Gebäude ab 2024 alle nasschemischen Labore vereint werden. In einem Architektenwettbewerb wählte der Senat den Entwurf der Architekten Müller-Reimann aus: Die Jury entschied sich für einen fünfgeschossigen Baukörper mit umlaufenden großen Fensterbändern und einem verglasten Foyer, das viel Licht ins Innere lässt und sich zur Mensa und zum Haus Grashof öffnet. 

Das Gebäude wird als Senatsbaumaßnahme entstehen und – hoffentlich – eine Bereicherung für den Campus darstellen.

Die nächsten Schritte:

Ab 03.08.2020 startet die Baufeldfreimachung, d.h. es werden die auf dem Baufeld befindlichen Bänke, Zäune und die Buchstaben entfernt. Wie angekündigt wird ein Teil der Buchstaben später auf der Freifläche neben dem WAL wieder eingesetzt.

Danach startet der Hügelabtrag, der Bauzaun wird gestellt und auch die Baucontainer werden aufgebaut.

Das bedeutet auch, dass ab Anfang August der komplette Hügel für alle Personen gesperrt sein wird.

Ab Oktober werden die Stahlträger für die Baugrube gesetzt. Hierbei wird ein Verfahren gewählt, dass weniger Lärm- und Erschütterungsintensiv ist, jedoch werden Lärm und Erschütterungen leider nicht ausgeschlossen werden können.

Mit dem Baugrubenaushub wird im Anschluss, voraussichtlich ab Januar 2021 begonnen werden, mit dem Rohbau voraussichtlich ab März 2021, witterungsabhängig.

Bedauerlicherweise wird es nicht ausgeschlossen sein, dass es während der Bauzeit zu Beeinträchtigungen kommt – wir bitten dafür um Verständnis.

Die Verkehrsführung entlang der Luxemburger Straße wird während der kompletten Bauzeit an unsere Baustelle angepasst werden. Dies führt zur Umverlegung des Fahrradweges und zu Einschränkungen beim Parken.

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