Vorträge zum Thema Antisemitismus

Eine Veranstaltungsreihe des Touro College und der Beuth Hochschule widmet sich dem akademischen Antisemitismus im 19. Jahrhundert. Hintergrund ist der aktuelle Diskurs um C. P. W. Beuth. Die Auftaktveranstaltung findet am 20. November 2019 statt.

Campus der Beuth Hochschule für Technik Berlin
Bild: Ernst Fesseler

Die Mitglieder der Beuth Hochschule diskutieren aktuell über ihren Namensgeber Christian Peter Wilhelm Beuth, der neben seinen Verdiensten um die Ingenieurausbildung jetzt auch als Antisemit wahrgenommen wird.

Die Rektorin des Touro College, Sara Nachama, und Prof. Dr. Monika Gross, von 2011 bis 30. September 2019 Präsidentin der Beuth Hochschule, haben daher eine gemeinsame öffentliche Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Der akademische Antisemitismus im 19. Jahrhundert“ ins Leben gerufen. Anlass ist der aktuelle Beuth-Diskurs, den auch das amtierende Präsidium unter Präsident Prof. Dr. Werner Ullmann weiterführen wird.

Seit 2003 ist das Touro College Berlin, benannt nach einem Brüderpaar, den jüdischen Philanthropen Isaac und Judah Touro, in der Hauptstadt ansässig. Seit 2012 ist die private Hochschule durch den Wissenschaftsrat akkreditiert und ein selbstständiger Teil des jüdisch-amerikanischen Hochschulnetzwerkes.

Die Vorträge sind kostenfrei und finden abwechselnd an beiden Hochschulen statt. Eröffnet wird sie am Mittwoch, 20. November 2019, um 18:00 Uhr mit Prof. Dr. Annette Vogt vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Ihr Thema: „Inclusion and exclusion of Jewish mathematicians in the German speaking academic world“. Veranstaltungsort ist das Touro College Berlin, Am Rupenhorn 5, in 14055 Berlin.

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