Qualifizierung erleichtert Berufseinstieg

BeuthBonus+ unterstützt zugewanderte Akademiker/-innen beim Berufseinstieg. Die Teilnehmenden aus unterschiedlichen fachlichen Bereichen lernen gemeinsam, u.a. berufliche Zielfindung/Bewerbung, berufsbezogenes Deutsch und Management-Kompetenzen. Interessierte können jederzeit einsteigen.

Lernen in diversen Gruppen als Erfolgsmodell
Lernen in diversen Gruppen als ErfolgsmodellBild: Tony Haupt/BeuthBonus+

Die Teilzeit-Qualifizierung BeuthBonus+ richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit einem Studienabschluss aus dem Ausland. In Coachings und Workshops verbessern die Teilnehmenden ihre sprachlichen und fachlichen Kenntnisse und bereiten sich so auf den Einstieg in hochqualifizierte Jobs vor.

Die Weiterbildung findet jährlich in zwei Durchgängen statt. Der erste Durchgang 2020 startete im Februar – der Einstieg ins Programm ist weiterhin jederzeit möglich.

Für alle Teilnehmenden wird ein individueller Qualifizierungsplan erstellt, wobei auch die Möglichkeit besteht, ein Semester lang kostenfrei ein Fachmodul aus dem regulären Studienangebot der Beuth Hochschule besuchen.

Dank der Förderung durch das IQ-Förderprogramm, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie den Europäischen Sozialfonds (ESF) ist die Teilnahme kostenlos.

Lernen in diversen Gruppen ist ein Erfolgsmodell

Seit 2013 haben rund 160 Frauen und Männer aus über 35 verschiedenen Ländern, beispielsweise aus Syrien, Ukraine und Spanien, Iran, der Russischen Föderation, Griechenland, Tunesien oder Venezuela, teilgenommen. Fachlich kommen sie aus ganz unterschiedlichen Bereichen – wie Informatik- und Kommunikationswissenschaften, BWL, Physik, Maschinenbau oder Sprachwissenschaften. Die Hochschulabschlüsse der Teilnehmenden reichen vom Bachelor bis zum Doktorgrad, sodass Akademikerinnen und Akademiker aus verschiedenen Altersgruppen zusammen lernen.

Das Lernen in diversen Gruppen biete enorme Vorteile, erklärt Projektkoordinatorin Constance Adlung:

„Den Teilnehmenden fällt es leichter, ihr Deutsch zu verbessern, wenn sie mit anderen zusammen lernen, die nicht dieselbe Herkunftssprache sprechen. Außerdem trainieren sie interkulturelle Kommunikationsfähigkeit und profitieren untereinander von ihren unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen und lernen so beispielsweise fachliche Methoden kennen, die sie aus ihrer Branche nicht kennen.“

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