Kollegiale Suchthilfe

Alkohol, Medikamente, Spiel- und Internetsucht: Es gibt viele Arten der Abhängigkeit. Die Liste ließe sich noch beliebig verlängern. Allen ist gemein, dass es Betroffenen gleichermaßen schwerfällt, sich davon zu lösen. Meistens leiden nicht nur die Betroffenen selber, sondern gerade auch die Angehörigen und Kollegen unter der Situation.

Unterstützung erhalten Betroffene und Mitbetroffene unserer Hochschule von uns vier kollegialen Berater/-innen.

Haben Sie sich schon einmal eine der folgenden Fragen gestellt?

  • Wie viel Alkohol ist meiner Gesundheit eigentlich zuträglich?
  • Schadet mir das gelegentliche Joint rauchen denn wirklich?
  • Wieso verhält sich mein Kollege neuerdings so seltsam?
  • Meine Tochter hat so bunte Pillen in der Tasche – muss ich mir Sorgen machen?
  • ...

Oder haben Sie schon ganz konkrete problematische Situationen, wie:

  • Mein Kollege hat öfter mal eine Fahne, ich mache mir Sorgen.
  • Ich komme ohne die Tabletten nicht mehr klar – ich brauche Hilfe, aber wie, wo, von wem?
  • Mein Sohn hängt nächtelang am PC – er vernachlässigt sich und die Umwelt, ich komme nicht mehr an ihn ran.
  • ...

In persönlichen, streng vertraulichen Gesprächen versuchen wir, mit dem Rat- und Hilfesuchenden diskrete Lösungen zu finden und vermitteln auf Wunsch Kontakte zu Hilfseinrichtungen. Das Angebot richtet sich an alle Beschäftigte der Beuth Hochschule, die selbst ein Problem mit Suchtmitteln haben oder im Familien-, Kollegen- oder Studierendenkreis mit einem Suchtproblem konfrontiert sind.

Was es auch sein mag – wir könnten Ihre erste Anlaufstelle sein! Sprechen Sie uns an!


Wer wir sind

Nachdem unser hochgeschätzter und langjähriger Kollege Hansgeorg Gietz in seinen wohlverdienten Ruhestand gegangen ist, hat sich die kollegiale Suchthilfe neuformiert:

Christopher James Wright, B.Sc.

Mitarbeiter, Arbeitssicherheit und Umweltschutz

  Haus Bauwesen
  Raum D 108
  030 4504-5220
E-Mail

Beate Rücker

Mitarbeiterin FB VIII, Labor für Umwelt- und Bioverfahrenstechnik

  Forum Seestraße
  Raum F 306
  030 4504-5009
E-Mail

Clarissa Sprenger

Mitarbeiterin
Zentrale Hochschulbibliothek

  Haus Bauwesen
  Raum D E14
  030 4504-2932
E-Mail

Prof. Dr. Diana Graubaum

Professorin (Lebensmittelmikrobiologie), Fachbereich V

 Forum Seestraße
  Raum F 218a
  030 4504-3980
E-Mail


Weiterführende Informationen

Informationen

www.landesstelle-berlin.de

www.bzga.de

Beratungsstellen

www.vistaberlin.de

www.berliner-krisendienst.de

Hilfreiche Literatur gibt es auch in unserer Campusbibliothek.


Leitfaden und Handreichung

Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ist ein Leitfaden zum Umgang mit Suchterkrankten entwickelt worden, der nun allen Mitgliedern der Hochschule zur Verfügung steht. Im Leitfaden finden Sie einen Gesprächsleitfaden, Empfehlungen zu einem gestuften Verfahren im Umgang mit Suchterkrankten sowie eine aktuelle Liste mit Beratungsstellen, die Sie auch in akuten Situationen ansprechen können.


Tipps zur Gesprächsführung

Wir werden immer wieder gefragt, ob und wie man jemanden ansprechen sollte, bei dem der Verdacht auf mögliche Abhängigkeit, Sucht oder Drogenmissbrauch besteht. Ja, wir halten es für sinnvoll und zielführend, die Person auf die eigene Beobachtung und Vermutung anzusprechen. Wie das aussehen könnte und auf was zu achten ist, haben wir hier zusammengetragen:


Die Fähigkeit das Wort NEIN auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.

Nikolas Chamfort

Man muss nicht immer jedem gefallen.